Männergruppe60plus und der „Welttag der Großeltern und Senioren“

Männergruppe60plus einmal anders. Statt zum Stammtisch in irgendeiner Gaststätte traf man sich am 24. Juli 2026 in der Barbarakirche, vor der Kolpingnische, zum Gedankenaustausch über das Verhältnis Großeltern bzw. Senioren zu Kinder und Enkelkinder. Die Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums 150 Jahre Kolpingfamilie fand vor dem „Welttag der Großeltern und Senioren“, statt. Dieser Gedenktag ist einer der jüngeren und wurde erst 2021 von Papst Franziskus ins Leben gerufen. Er findet alljährlich am 4. Sonntag im Juli statt und soll an die Großeltern und Senioren und ihre Bedeutung für Kirche und Gesellschaft erinnern. Das Anliegen ist, die Rolle älterer Menschen in Familien und Gesellschaft hervorzuheben, ihre Weisheit und Erfahrung zu würdigen und Generationen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Wolfgang Herold, Leiter der Männergruppe60plus, gab zunächst eine kurze Einführung, wobei er auch auf den Gedenktag und die Beweggründe der katholischen Kirche zu seiner Einführung einging. Anschließend eröffnete er die Reihe der Beiträge mit seiner Geschichte, der noch weitere folgten. Sie waren alle unterschiedlich und enthielten durchaus lustige, aber auch nachdenklichen Episoden. Den Berichten folgte eine lebhafte Diskussion über das soeben Gehörte, aber auch über die veränderten Verhältnisse in Gesellschaft und Familie seit der Nachkriegszeit. Durch die uneingeschränkte Mobilität hat sich der Zusammenhalt innerhalb der Familie stark verändert. Die Mitglieder sind über das ganze Land verteilt , was für die Bindung untereinander sicherlich nicht förderlich ist. Auch die beängstigende Weiterentwicklung der Kommunikationstechnik blieb nicht unerwähnt. Hierbei wurden durchaus unterschiedliche Standpunkte vertreten.

Zum Abschluss traf man sich anschließend im „Casa Mia“ zum gemeinsamen Abendessen.