Der etwas andere Wandertag

Für die Märzwanderung hatte sich die Kolpingwandergruppe Braubach und die Marksburg als Ziel auserkoren. Pünktlich am 19. März um 12:15 Uhr gingen die ersten Wanderer vom Kirchplatz in Niederlahnstein zunächst zur St. Martinskirche in Oberlahnstein, wo weitere Wanderfreundinnen und Wanderfreunde dazukamen. Es waren letztlich 16,  die sich bei bestem Wetter entspannt entlang des Rheins nach Braubach aufmachten. Am Martinsschloss nahm man die Straße durch Lahnsteins neuen Stadtteil „Rheinquartier“, da der Wanderweg am Rheinufer wegen Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Buga für längere Zeit gesperrt ist. Weiter durch die Max Schwarz Straße wurde schon bald Braubach und der Marktplatz inmitten der neu gestalteten Altstadt erreicht. Hier hatte Wanderfreundin Ellen Wieghardt, seit einiger Zeit dabei, zum Einstand einen „Boxenstopp“ mit Kaffee und Nussecken, aber auch geistigen Getränken vorbereitet. Bestens gestärkt führte die Tour dann an der Philippsburg vorbei etwas schweißtreibend hinauf zur Martinskapelle und von dort nochmals ein Stück steil bergauf zur Burg. Hier wartete bereits Hans Meder,

der seit ca.2 Jahren Mitglied der Wandergruppe ist und sich dort offensichtlich wohl fühlt. Sein Statement,
 „ich bin dankbar und möchte der Gruppe, in der ich mich so wohl fühle, etwas zurückgeben für die Vielzahl an schönen Wanderungen und das gute Miteinander“,

ist bemerkenswert und sagt sicherlich einiges über die Gruppe aus. Da er auf der Burg als Burgführer tätig ist, hatte er zur kostenlosen Burgbesichtigung mit Führung eingeladen. Kompetent und anschaulich wusste er die Burg, übrigens die einzige Höhenburg am Mittelrhein, die nie zerstört wurde, ins rechte Licht zu rücken. Fasziniert lauschte man seinen Ausführungen und ignorierte dabei das zum Teil schwierig zu begehende Burggelände. Nach der Führung ging es voll mit Eidrücken hinab in die Stadt zur „Pizzeria Laguna“, wo man bei italienischen Spezialitäten und diversen Getränken noch ein paar Stunden zusammensaß. Bevor es dann nach Hause ging, bekam noch jeder Wanderer als Vorbote auf das nahende Osterfest vom „Wanderführerteam“ einen Schoko-Osterhasen.