Kolpingjugend 1962: Die Kolpingfamilie blickt zurück

Unser Mitglied Rudi Hoffmann hat seine Fotoalben der 60er durchforstet. Dabei ist er auf ein Bild gestoßen, das vermutlich 1962 an der Lahn aufgenommen wurde und die Aufnahme verschiedener Niederlahnsteiner männlicher Jugendlicher (damals 13 bis 15 Jahre alt) in die Kolpingjugend bzw. in die Kolpingfamilie Niederlahnstein, wie sie damals hieß, zeigt. Damals bestand die Kolpingfamilie nur aus männlichen Mitgliedern, während die heutigen 220 Mitglieder in etwa je zur Hälfte aus Frauen und Männern bestehen. Ludwig Scheh, noch heute aktives Kolpingmitglied, war Gründer der Jung-Kolpinggruppe und deren erster Gruppenführer. Neben den regelmäßigen Gruppenstunden, die jeweils im „Gesellenhaus“ in der Emser Straße abgehalten wurden, gab es auch damals schon Zeltfreizeiten, wie es heute heißt. Damals waren es Zeltlager. Rudi Hoffmann erinnert sich noch heute gerne an die prägenden Erlebnisse in Breitenau/Ww., im Sauerthal bei Lorch oder im Gelbachtal bei Weinähr. Da die Eltern keine Autos hatten und sonstige PKW`s auch nicht zur Verfügung standen, wurden die Zeltplätze mit dem Fahrrad angefahren.
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Auf dem Bild ist von links nach rechts zu sehen:
Walter Pelzer+, damaliger Senior (Vorsitzender), Hans-Wilhelm Bach, Rudi Hoffmann, Manfred Teubner, der viele Jahre ZDF-Unterhaltungschef in Mainz war und auch heute noch für das ZDF in Berlin tätig ist, Robert Speckhardt, Klaus Junker+, Hans Werner Dommermuth, Georg Jordan+, Kunibert Mawick, Werner Knipp und Ludwig Scheh.
Bach, Hoffmann, Speckhardt, und Scheh sind noch heute Mitglied der Kolpingfamilie.

Kolpingjugend 2015 auf Kanutour – alle Mann in einem Boot

kjkanutour2015-1Am 12.7.2015 trafen sich die jungen Erwachsenen der Kolpingjugend  Lahnstein St. Barbara zu einer Kanutour auf der Lahn. Mit dem Zug ging es ab Niederlahnstein nach Laurenburg, wo nach einer kurzen Einweisung das 10er-Kanu bestiegen wurde. Mit einem Augenzwinkern und dem Hinweis darauf, dass dies durchaus schon vorgekommen sei, wurden wir durch den Herrn vom Kanuverleih darauf aufmerksam gemacht, das Kanu beim Schleusvorgang nicht mit dem Seil am Poller festzuknoten. Jetzt hieß es lospaddeln bis nach Obernhof. Hier wurde eine kleine Pause zur Stärkung eingelegt. Nach kurzer Zeit ging es weiter bis nach Nassau, wo unsere Tour endete. Unterwegs genossen alle Paddler die Ruhe und die Idylle auf der Lahn. Sogar ein Eisvogel konnte im Gebüsch entdeckt werden. Es war für alle wieder ein sehr gelungener Ausflug, bei dem sich das Motto „alle Mann in einem Boot“ bestens bewährt hat.

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Grillfest der Kolpingjugend

Am 13.6.2015 trafen sich die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Kolpingjugend Lahnstein St. Barbara zu einem gemeinsamen Grillfest. Los ging es um 16 Uhr. Hier trafen sich zunächst die Kinder und ihre Familien mit den Gruppenleiterinnen. Der Garten lud sofort zum Spielen ein. Unter anderem wurden gemeinsame Spiele mit dem Schwungtuch durchgeführt. Anschließend genoss man das gemütliche Zusammensein bei Tee, Kaffee und Kuchen. Nach und nach traf dann auch der Rest der jungen Erwachsenen ein, und es wurde gegrillt. Mit einer gemeinsamen Singrunde zu Gitarrenklängen ging ein toller Tag für alle Beteiligten erfolgreich zu Ende.grillfestkj

Wanderung auf dem Streuobst-Wiesenweg in Mülheim-Kärlich und auf der „Traumschleife Fünfsehenblick“ in Bad Salzig

Die letzten Wanderungen führte die Wandergruppe der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara nach Mülheim-Kärlich zum Streuobst-Wiesenweg und nach Bad Salzig zur „Traumschleife Fünfsehenblick“. Die Wanderungen, meist am 3. Donnerstag im Monat, sind ein fester Bestandteil im Programm der Kolpingfamilie geworden. Treffpunkt ist meist um 14,00 Uhr am Alten Kirchplatz an der Lahnbrücke. Unterwegs ist jeweils Rucksackverpflegung angesagt, abschlossen werden die Wanderungen in gemütlichen Winzerwirtschaften. Gewandert werden 8 bis 12 km in 2 – 3 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Masuren-Reise

Eine achttägige Masurenreise unternahmen jetzt 50 Mitglieder und Freunde der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara. Begonnen wurde mit dem Besuch der ehemaligen Hansestädten Stettin und Danzig bevor es in die Maseruren mit ihren Barockkirchen entlang der Bernsteinküste weiterging. Hier wurden die historischen Altstädte von Thorn und Posen mit ausgiebigen Führungen besucht. Ein Höhepunkt war der Wallfahrtsort Heiligelinde. Die Klosteranlage der Jesuiten mit der Wallfahrtskirche gilt als herrlichstes Barockbauwerk im Ermland. Eine Attraktion ist auch die Orgel von 1721 mit ihren beweglichen Figuren, die die Gruppe bei einer kleinen Orgelvorführung erlebte. Ebenso wurde die Wolfsschanze mit dem ehemaligen Hauptquartier Adolf Hitlers für den Russlandfeldzug besucht. Hier scheiterte auch an 20. Juli 1944 das Attentat auf Hitler. Abgeschlossen wurde die interessante Rundfahrt, zu der auch eine Kutschenfahrt durch die idyllische masurische Landschaft, eine Schifffahrt in Nikolaiken am Spirdingsee und eine Bootsfahrt mit dem Stakenboot in Krutyn gehörten, und mit einem festlichen Abendessen bei Kerzenlicht in einem typischen Altstadtrestaurant in Posen. Nach 3300 gefahren Kilometer kam die Gruppe wohlbehalten in Lahnstein wieder an.

Arbeit zur „Stolperstein“-Aktion in Lahnstein

Die Abiturientin Maylin Amann, Mitglieder der Kolpingjugend St. Barbara,  hat im Fach Geschichte eine Arbeit mit dem Thema: „Erinnern  und Gedenken an Verfolgte während der Zeit des Nationalsozialismus am Beispiel der „Stolperstein“-Aktion im Stadtgebiet von Lahnstein“ geschrieben. Die Arbeit hat sie nun in Gegenwart des Schulleiters des  Johannes Gymnasiums Lahnstein, Rudolf Loch, und dem Vorsitzenden der  Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara, Ferdi Müller, und dem  Stadtarchivar Bernd Geil dem Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein  übergeben.

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Kolpinger im Gespräch mit Malu Dreyer

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer stellte sich kürzlich im Pfarrzentrum am Europaplatz den Fragen des Politologen und Kolpingmitgliedes Thomas Scheid. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe „Kolping im Gespräch“ statt und war Teil des Jubiläumsprogramms der Oberlahnsteiner Kolpingfamilie St. Martin. Dreyer referierte über die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der Bürger in Rheinland-Pfalz und über die Flüchtlingsproblematik. Die Ministerpräsidentin lobte besonders die enorme Hilfsbereitschaft der Bevölkerung und deren Verständnis für die hilfesuchenden Flüchtlinge aus den Krisen- und Kriegsgebieten. Zur Veranstaltung waren neben zahlreichen interessierten Zuhörern auch der Kolping-Bezirksvorsitzende Peter Bertram und eine Reihe von Vorstandsmitgliedern der Niederlahnsteiner Kolpingfamilie St. Barbara gekommen, die im Anschluss an die Veranstaltung noch die Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch mit der Ministerpräsidentin nutzten.

Vorstandsmitglieder der Kolpingfamilie St. Barbara mit dem Kolping-Bezirksvorsitzenden Peter Bertram und Ministerpräsidentin Malu Dreyer
Vorstandsmitglieder der Kolpingfamilie St. Barbara mit dem Kolping-Bezirksvorsitzenden Peter Bertram und Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Halbtagesausflug Frankfurter Flughafen/Hochheim

A380 auf dem Frankfurter Flughafen
A380 auf dem Frankfurter Flughafen

Liebe Kolpingmitglieder,

unser diesjähriger Jahresausflug am Samstag, 25. Juli führt uns nach Frankfurt und Hochheim.

Geplanter Ablauf:
13.00  Uhr:  Abfahrt mit dem Bus (Fa. Menges) ab Marktplatz Niederlahnstein
14.30  Uhr:  Ankunft auf dem Flughafen Frankfurt
-15.45 Uhr:  Aufenthalt auf der neuen Besucherterrasse
16.00  Uhr:  Besichtigungstour mit dem Fraport-Bus auf dem
-16.45 Uhr:  Flughafengelände
17.00 Uhr:   Weiterfahrt nach Hochheim/Main. Der Vorsitzende der KF Hochheim, Heinz Schlosser, wird uns empfangen und uns mit einem kleinen Spaziergang durch die historische Altstadt führen.
Einkehr im Weingut Thomas Preis (Straußwirtschaft)
20.00 Uhr:  Rückfahrt nach Lahnstein
Die Flughafengesellschaft empfiehlt die Mitnahme eines Personalausweises, eines Reisepasses oder eines Führerscheins.
Anmeldung: Eine verbindliche Anmeldung ist ab sofort möglich bei Werner Lui, Tel. 6968399.
Kosten:
Der Aufenthalt auf der Besucherterrasse und die Fahrt mit dem Bus auf dem Flughafengelände sind kostenpflichtig, hinzu kommt die Busfahrt nach Frankfurt und zurück. Die KF wird aus der Vereins-kasse einen Zuschuss gewähren, so dass pro Person zu zahlen sind:
Mitglieder: 15 €; Nichtmitglieder: 20 €; Kinder und Jugendliche: 10 €.
Den entsprechenden Betrag bitte bei Anmeldung auf das Konto der Kolpingfamilie St. Barbara zahlen:
Konto-Nr. 204 084 106, BLZ: 57092800, Volksbank Rhein-Lahn

Einige Details zum Frankfurter Flughafen
Der Frankfurter Flughafen ist der größte deutsche Flughafen mit 60 Millionen Passagieren im Jahr (2014), in Europa ist er der drittgrößte nach London und Paris.
Im Bereich des Flughafens sind 80.500 Personen beschäftigt (in 500 Firmen), damit ist der Flughafen der größte lokale Arbeitgeber in Deutschland.
An einem Tag finden ca 1.200 (!) Flugbewegungen statt.
Eine beliebte Hauptattraktion des Flughafens ist die Besucherterrasse am Terminal 2. Sie wurde im April neu eröffnet und ist nun kostenpflichtig.
Nach dem Besuch auf der Terrasse geht es mit einem Fraport-Bus direkt aufs Vorfeld, wo die Atmosphäre eines Weltflughafens mit Starts und Landungen hautnah erlebt werden kann (45 Minuten).

Die Stadt Hochheim hat 16.500 Einwohner. Obwohl am Main gelegen, zählt sie als Weinbaugemeinde zum Rheingau und gehört dort zu den großen Weinbaugemeinden.
Wir werden bei einem kurzen Stadtrundgang die historische Altstadt mit vielen sanierten Fachwerkhäusern, verwinkelten Gassen, Weinlokalen und Straußwirtschaften kennenlernen.

Gelungene Seniorenfreizeit in der Eifel

Eine fünftägige Seniorenfreizeit verbrachten jetzt 45 Mitglieder der Kolpingfamilien Lahnstein St. Barbara und Braubach Heilig Geist in der Familienferienstätte „Haus St. Ludger“ in Dahlem-Baasem in der Eifel. Während die Vormittag dem Morgenlob und der Morgengymnastik sowie kleineren Wanderungen vorbehalten waren, wurden an den Nachmittagen verschiedene Ausflüge unternommen. Zunächst ging es in das historische Eifelstädtchen Bad Münstereifel. Nach einer Führung wurde ausgiebig ein Einkaufbummel durch die dortigen City-Outlet-Geschäfte gemacht. Nächstes Ziel war das Freilichtmuseum in Kommern bevor es am nächsten Tag nach Monschau, dem als Eifelschatz bekannten Städtchen im Tal der Rur ging. Die Abende wurden in geselliger Runde gemeinsam verbracht. Besonderes Gefallen fand der Abschlussabend, der von der Gruppe mit eigenen Sketchen und Liedvorträgen gestaltet wurde. Zum Abschluss dankten die Senioren den Organisatoren Renate und Ferdi Müller für die gute Planung und Betreuung. Im August ist ein Nachtreffen geplant, damit bei einem Rückblick aufgenommene Fotos gezeigt und Erinnerungen ausgetauscht werden können. Dann soll auch die Fahrt 2016 vorgestellt werden, die für April oder Mai geplant ist und in das Kolping-Feriendorf Herbstein führen soll.