Gutes Ergebnis bei Kleidersammlung

Ein tolles „Erlebnis mit Ergebnis“ war die Herbst-Kleidersammlung des Jahres 2015 der beiden Lahnsteiner Kolpingfamilien. Am Sammlungstag waren bereits um die Mittagszeit alle Säcke im Stadtgebiet eingesammelt und im LKW auf dem Marktplatz verladen. Ferdi Müller, der Vorsitzende der Niederlahnsteiner Kolpingfamilie St. Barbara, dankte herzlich allen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass die Kleidersammlung wieder ein Erfolg war. Während die älteren Mitglieder meist durch das Verteilen der Zettel und Tüten ihren Beitrag leisteten, waren die Mitglieder der Kolpingjugend wieder vor allem beim Einsammeln und Verladen der Kleidersäcke aktiv. Auch den Fahrern, die ihre Hilfe und ihre Autos zur Verfügung gestellt haben, dankte Ferdi Müller und natürlich allen Spendern, die die Aktion überhaupt ermöglichen. „Diese Gemeinschaftsaktion ist auch zukünftig nur möglich, wenn sich viele Hände beteiligen und einbringen!“ betonte der Kolping-Vorsitzende.

Ein starkes Team: Die Helfer bei der Kolping-Kleidersammlung
Ein starkes Team: Die Helfer bei der Kolping-Kleidersammlung

Spendenübergabe nach Foto-Ausstellung

Die Hobby-Fotografin Magdalene Diefenbach hatte im Frühjahr dieses Jahres mit Unterstützung der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara zu einer Fotoausstellung „Die Lahn bei Lahnstein zwischen Schleuse und Rudi-Geil-Brücke“ eingeladen. In der Ausstellung hat sie ihre über mehrere Jahrzehnte gemachten Fotos einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. Die Kolpingfamilie hat gleichzeitig von ihren Frauen gespendeten Kaffee und Kuchen angeboten. Den Erlös aus dem Verkauf des Kuchens und der Bilder von 360,00 € hat sie jetzt der Feuerwehr Wache Nord, dem THW OV Lahnstein und der Kolpingfamilie St. Barbara überreicht.

Karsten Grochowiak, Stephan Heinz, Sascha Lauer und Ferdi Müller mit Magdalene Diefenbach bei der Übergabe des Spendenbetrages
Karsten Grochowiak, Stephan Heinz, Sascha Lauer und Ferdi Müller mit Magdalene Diefenbach bei der Übergabe des Spendenbetrages

Kolpingjugend am Nürburgring

Die Kolpingjugend Lahnstein St. Barbara verbrachte Anfang August ein Wochenende am Nürburgring. Am Samstagmorgen wurde das Qualifying für das VLN-Rennen von der Tribüne aus verfolgt. Entlang der Nordschleife ging es am Mittag zu verschiedenen Streckenabschnitten, um von dort das 4-Stunden-Rennen zu verfolgen. Großen Spaß bereitete es, die Boliden ganz nah vorbeirauschen zu sehen und das Dröhnen der Motoren zu spüren. Nach dem Rennen wurden auf dem naheliegenden Campingplatz die Zelte aufgebaut. Der Abend klang nach einem Abendessen vom Grill in gemütlicher Runde am Lagerfeuer aus. Bei strahlendem Sonnenschein begann der Sonntag mit einem ausgiebigen Frühstück. Im Anschluss wurden im Rahmen einer Backstageführung das alte und neue Fahrerlager, die Boxengasse und das Podium besichtigt. Zudem gab es viele Daten und Fakten rund um den Nürburgring. Gut gelaunt ging ein gelungenes Wochenende zu Ende mit dem Vorsatz im nächsten Jahr wieder einen Campingausflug zu unternehmen.

deutsch-rumänische Jugendbegegnung in Lahnstein

Im Rahmen der deutsch-rumänischen Jugendbegegnung, die die Kolpingjugend des Bezirks Rhein-Lahn zur Zeit im Eine-Welt-Haus in Strüth durchführt, stand der „Lahnstein-Tag“ an. 30 Jugendliche aus Rumänien, 7 Syrische Flüchtlinge aus Wiesbaden und 13 Jugendliche aus Nievern und Lahnstein unternahmen zunächst auf Einladung der Lahnsteiner Kolpingfamilien St. Barbara und St. Martin eine Schifffahrt auf dem Rhein von Braubach nach Oberwesel und zurück. Anschließend traf man sich zu einem Gottesdienst, der in deutscher, rumänischer und ungarischer Sprache gefeiert wurde, in der Krypta der St. Barbara-Kirche in Lahnstein. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen bestand Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch. Die Vorsitzenden der Lahnsteiner Kolpingfamilien Axel Laumann und Ferdi Müller freuten sich, dass so eine seit vielen Jahren bestehende Partnerschaft erneuert und gefestigt werden konnte. rumaenien2015

Verlegung weiterer „Stolpersteine“

gegen das Vergessen und zur Erinnerung an NS-Euthanasie – Opfer aus Lahnstein

Einladung zur Gedenkfeier am Mittwoch, 21. Oktober 2015, 9.00 Uhr auf dem Salhofplatz

Anschließend werden wir durch das Verlegen von Stolpersteinen folgender ehemaliger Lahnsteiner Mitbürger und Mitbürgerinnen gedenken

  • Agnes Dehe, früher wohnhaft Kölner Straße 27
  • Dr. Ernst Emil Gassen, früher wohnhaft Hochstraße 39
  • Gertrude Scheh, früher wohnhaft Hochstraße 59
  • Barbara Briel geb. Lenz, Bürger-Meister-Müller Straße (Bahnhof OL)
  • Anton Kessler, Mittelstraße 72
  • Johann Müller, Mittelstraße 85
  • Josef Müller, Mittelstraße 85

Eine Aktion der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara mit Unterstützung der Stadt Lahnstein und vieler Bürger.

Biohof „Hof Hahlgarten“ in Frücht

Einen interessanten Programmpunkt hatte sich Renate Müller, Leiterin der Kolpingfrauengruppe, für den Monat August ausgesucht.

Ziel war Hof Hahlgarten in Frücht, ein Hofgut, das ökonomischen Landbau betreibt. Der Familienbetrieb besteht aus drei Geschwistern und ihren Eltern. Sie haben aus einem spezialisierten Milchviehbetrieb einen vielseitigen Gemischtbetrieb aufgebaut und nach und nach auf verschiedene Betriebszweige umgestellt. Die Hahlgartener Produkte werden im Hofladen verkauft: Fleisch und Wurst, Molkereiprodukte, Eier Gemüse, Brot u.a.m.

Seit 2010 wirtschaftet der gesamte Betrieb ökologisch nach Bioland-Richtlinie. Seit 1996 gibt es eine eigene Hofschlachterei Die Milch wird zum Teil an eine Molkerei geliefert und zum Teil selbst vermarktet. Kunden können an der „Hahlgartener Milchtankstelle“ rund um die Uhr frische Rohmilch zapfen.

Mitinhaberin Frau Weinig zeigte den 25 Kolpingfrauen das riesige Gelände und informierte sie sehr anschaulich über Legehennen, die Schweinezucht und das Milchvieh. Nach dem ausgiebigen Rundgang wurden die Kolpingfrauen zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Zum Abschluss des schönen Nachmittags ging es dann zum Gasthaus „Dachskopf“. Hier stellte Renate Müller die vom 3. bis zum 5. Juni 2016 geplante Frauenfahrt in den Elsaß mit Ausflügen nach Straßburg,.Colmar und die Vogesen vor.

Der nächste Frauentreff ist am Mittwoch, 09. September mit einer Schifffahrt zum Zwiebelmarkt in Boppard geplant.

Frankfurter Flughafen und Hochheim erkundet

Der diesjährige Jahresausflug führte die Mitglieder der Kolpingfamilie St. Barbara zum Frankfurter Flughafen. Zunächst ging es mit der SkyLine, der Hochbahn, die dem Transport zwischen den verschiedenen Terminals dient, zum Terminal 2. Dort verschafften sich die Kolpinger auf der 700 qm großen Besucherterrasse einen Überblick über Deutschlands größten Flughafen. Danach stand eine Tour über das Flughafengelände auf dem Programm. Mit dem Bus ging es entlang der Terminals direkt auf das Vorfeld. Die Gruppe gewann einen Eindruck von der Vielfalt an Airlines und Flugzeugtypen, sachkundig erläutert von einer Flughafen-Mitarbeiterin. Landen, betanken, ausladen, einladen und starten – und das alles innerhalb einer Stunde – der hautnahe Blick aus einer anderen Perspektive beeindruckte. Die Vorbeifahrt mit dem Bus an mehreren A380 machte die Dimensionen des weltgrößten Flugzeuges anschaulich. Nach diesem faszinierenden Blick hinter die Kulissen des Großflughafens ging es weiter nach Hochheim. Der 17.000-Einwohner-Ort verfügt nicht nur über eine schöne Altstadt mit vielen restaurierten Fachwerkhäusern, sondern ist auch Sitz der mit über 600 Mitgliedern größten Kolpingfamilie im Bistum Limburg. Der örtliche Kolping-Vorsitzende Heinz Schlosser und die Diözesangeschäftsführerin Dr. Gabi Nick begrüßten die Gruppe aus Lahnstein, rund um deren Vorsitzenden Ferdi Müller. Gemeinsam ging es zum Weingut Preis, einem in vierter Generation geführten Familienbetrieb. Nach dem einen oder anderen Schoppen und einer gemütlichen Brotzeit musste über die Bäderstraße die Rückfahrt angetreten werden.

jahresausflug2015

Wanderung durch die Ehrbachklamm

Die letzte Wanderung führte die Wandergruppe der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara von Buchholz durch die Ehrbachklamm nach Brodenbach. Trotz großer Hitze legten die 23 Wanderer die romantische Strecke von 15 km  mit einigen Pausen in 5 Stunden zurück. Danach durfte der Abschluss auf der Terrasse  der Gaststätte „Historische Mühle Vogelsang“ auf dem Campingplatz in Brodenbach natürlich nicht fehlen. Die monatlichen Wanderungen, meist am 3. Donnerstag im Monat, sind ein fester Bestandteil im Monatsprogramm der Kolpingfamilie geworden und werden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern gleichermaßen gerne angenommen. Die nächste Wanderung ist ebenfalls als Tageswanderung von Holzhausen bis Obernhof am Donnerstag, 27. August 2015 geplant. Abschluss ist in einem gemütlichen Weinlokal in Obernhof. Treffpunkt ist um 10,25 Uhr an der Haltestelle Johannesstraße. Die Wanderung im September ist am 17. geplant und soll über den Rhein-Höhen-Weg und Lahn-Höhen-Weg nach Bad Ems führen.

Kolpingjugend 1962: Die Kolpingfamilie blickt zurück

Unser Mitglied Rudi Hoffmann hat seine Fotoalben der 60er durchforstet. Dabei ist er auf ein Bild gestoßen, das vermutlich 1962 an der Lahn aufgenommen wurde und die Aufnahme verschiedener Niederlahnsteiner männlicher Jugendlicher (damals 13 bis 15 Jahre alt) in die Kolpingjugend bzw. in die Kolpingfamilie Niederlahnstein, wie sie damals hieß, zeigt. Damals bestand die Kolpingfamilie nur aus männlichen Mitgliedern, während die heutigen 220 Mitglieder in etwa je zur Hälfte aus Frauen und Männern bestehen. Ludwig Scheh, noch heute aktives Kolpingmitglied, war Gründer der Jung-Kolpinggruppe und deren erster Gruppenführer. Neben den regelmäßigen Gruppenstunden, die jeweils im „Gesellenhaus“ in der Emser Straße abgehalten wurden, gab es auch damals schon Zeltfreizeiten, wie es heute heißt. Damals waren es Zeltlager. Rudi Hoffmann erinnert sich noch heute gerne an die prägenden Erlebnisse in Breitenau/Ww., im Sauerthal bei Lorch oder im Gelbachtal bei Weinähr. Da die Eltern keine Autos hatten und sonstige PKW`s auch nicht zur Verfügung standen, wurden die Zeltplätze mit dem Fahrrad angefahren.
kjhistorie62
Auf dem Bild ist von links nach rechts zu sehen:
Walter Pelzer+, damaliger Senior (Vorsitzender), Hans-Wilhelm Bach, Rudi Hoffmann, Manfred Teubner, der viele Jahre ZDF-Unterhaltungschef in Mainz war und auch heute noch für das ZDF in Berlin tätig ist, Robert Speckhardt, Klaus Junker+, Hans Werner Dommermuth, Georg Jordan+, Kunibert Mawick, Werner Knipp und Ludwig Scheh.
Bach, Hoffmann, Speckhardt, und Scheh sind noch heute Mitglied der Kolpingfamilie.