Kolpingskatgruppe feiert Jahresabschluss und kürt Jahressieger

Der letzte Preisskat eines jeden Jahres bei der Skatgruppe der Kolpingfamilie St. Barbara wird traditionell als vorweihnachtliche Jahresabschlussveranstaltung gestaltet und zur Ehrung der Jahressieger genutzt.

So war es auch dieses Jahr am 11. Dezember im Gemeindehaus St. Barbara. 28 Teilnehmer hatten sich angemeldet; und jeder erhielt einen Preis bei der Preisverteilung am Ende des Abends. Aber zuerst wurde natürlich gespielt. Nach der ersten von insgesamt drei Runden wurde gemeinsam zu Abend gegessen. Und nach der dritten Runde wurden dann die Ergebnisse der Jahreswertung veröffentlicht.

Insgesamt konnten übers Jahr 316 Teilnehmer begrüßt werden, was die zweithöchste Teilnehmerzahl der Gruppengeschichte nach 2014 ist. Die meisten Teilnehmer an einem Tag kamen im Dezember 2014 mit 35, was wiederum die höchste Teilnehmerzahl an einem Tag überhaupt seit den Anfängen 1986 ist.

Damenmeisterin wurde dieses Jahr Helga Scheh mit 10.738 Punkten bei 11 Teilnahmen, was Rang 17 der Jahreswertung entsprach. Ihr dritter Titel insgesamt nach 2009 und 2013.

Dritter der Gesamtjahreswertung wurde Albert Rixen mit 14.409 Punkten bei 11 Teilnahmen. Rang Zwei ging an den Meister der letzten beiden Jahre : Gerd von Grönheim mit 15.488 Punkten bei 12 Teilnahmen. Gewertet werden allerdings bei allen Spielern nur die 10 besten Einzelergebnisse. Meister 2015 wurde Manfred Helfer mit 16.807 Zählern bei 12 Teilnahmen. Ohne Streichungen wären dies sogar 19.357 Punkte gewesen, was einem Schnitt von 1.613 Punkten je Teilnahme entspricht. Dies ist sein vierter Titel nach 2002, 2009 und 2010

Nach der Ehrung der Jahressieger wurden die Preise nach der Tageswertung vergeben. Hier hatte Albert Rixen mit 2.420 Punkten die Nase vorn. Er hatte somit die freie Auswahl am Preisbuffet.

Die nächsten Preisskats sind am 22. Januar und am 19. Februar 2016 jeweils um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Barbara und für Jedermann und natürlich -frau offen.

Spendenfreudige Kolpinger beim Kolpinggedenktag 2015

Mit einem Fasten- und Solidaritätsessen feierte die Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara jetzt den Gedenktag ihres Verbandsgründers Adolph Kolping, der am 04. Dezember vor 150 Jahren verstorben ist. Begonnen wurde mit einem feierlichen Gottesdienst. Pfarrer Thomas Barth ging in seiner Predigt sowohl auf den zweiten Advents-Sonntag als auch auf Wirken Adolph Kolpings ein und dankte der Kolpingfamilie für ihren Einsatz in der Pfarrei. Auch die Fürbitten und Meditationstexte waren auf Kolping abgestimmt. Anschließend fand im Gemeindehaus ein gemeinsames Essen mit Pellkartoffeln und Quark statt. An dem Essen nahmen mehr als 70 Personen teil, die den Betrag von 1.040,00 € spendeten. Die Spende soll für die Arbeit des Arnsteiner Paters Hermann Wendling in seiner Gemeinde in Peru und für Flüchtlinge in Lahnstein verwendet werden. Weiterhin wurden 25 liebevoll gepackte Päckchen für Kinder in Tasnad in Rumänien und 100,00 € für die Transportkosten gespendet. Im weiteren Verlauf der Feier konnte der Vorsitzende Ferdi Müller vier neue Mitglieder in die Gemeinschaft aufnehmen. Außerdem wurde Peter Steinebach für seine fünfzigjährige Mitgliedschaft und Treue zum Werk Adolph Kolpings mit Urkunde, goldener Nadel und einem Präsent geehrt. Zum Abschluss wurde das Jahresprogramm 2016 vorgestellt. Im kommenden Jahr besteht die 1876 gegründete Kolpingfamilie St. Barbara 140 Jahre. Das soll mit einigen Veranstaltungen gefeiert werden.

Beim Festgottesdienst mit Kardinal Woelki in Köln dabei

80 Kolpingmitglieder aus dem Bezirk Rhein-Lahn, 36 davon Mitglieder unserer Kolpingfamilie, fuhren am Freitag, 04. Dezember anlässlich des 150. Todestages des Seligen Adolph Kolping zum Festgottesdienst in die Minoritenkirche zu Köln. Rainer Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, zelebrierte dort als Protektor des Internationalen Kolpingwerkes gemeinsam mit Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg einen Festgottesdienst. Er wurde mehrsprachig gestaltet mit Liedern und verschiedenen Elementen aus allen Kontinenten.

Gruppenfoto in Köln

Bollywoodabend der Kolpingjugend Lahnstein St. Barbara

Um das diesjährige Karnevalsthema noch einmal aufleben zu lassen, entführte die Kolpingjugend Lahnstein St. Barbara ihre Mitglieder im Rahmen ihres Stammtisches nach Bollywood. Ab 18 Uhr trafen sich die jungen Erwachsenen um gemeinsam indische Köstlichkeiten zuzubereiten. Um das Bollywoodfeeling perfekt zu machen, erschienen alle in entsprechender Kostümierung. Der Raum des Gemeindehauses verwandelte sich dank bunter Tücher und glitzernder Windlichter in einen gemütlichen indischen Speisesaal. Auch die bekannten Lieder vieler Bollywoodfilme klangen aus den Lautsprechern. Gegen 20 Uhr wurden dann die indischen Speisen aufgetischt, und man ließ sich u. a. Tomatenchutney, Hähnchen Tandori, Linsengemüse und Mandelpudding schmecken. Bei einem leckeren Getränk namens Mango Lassi klang ein gelungener Abend in gemütlicher Runde gegen Mitternacht aus.

Verlegung weiterer Stolpersteine in Lahnstein

Auf Veranlassung der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara und mit Unterstützung der Stadt Lahnstein und vieler Bürger wurden jetzt 7 weitere „Stolpersteine“ verlegt. Begonnen wurde mit einem würdevollen Gedenken auf dem Salhofplatz in Lahnstein. Ferdi Müller, Vorsitzender der Kolpingfamilie und die Beigeordnete Beatrice Schnapke-Schmidt sprachen die einleitenden Worte und erinnerten an die Verbrechen des Nazi-Regimes, die sich nie mehr wiederholen dürften.

Danach sprachen Pfarrer Thomas Barth und Elma Ries Gebete in deutscher und hebräischer Sprache während Peter Auster, die Feier mit Liedern, die zum Nachdenken anregten, abrundete. Es wurden folgende Steine verlegt: Salhofplatz für Agnes Dehe, geboren 1989, ermordet 04.05.1943 in Hadamar, Dr. Ernst Emil Gassen, geboren 1896, ermordet 27.02.1941 in Hadamar, Gertrud Scheh, geboren 1890, ermordet 03.04.1941 in Hadamar Bahnhof Oberlahnstein für Barbara Briel geb. Lenz, Jahrgang 1873, ermordet 21.02.1941, Mittelstraße 72 für Anton Kessler, Jahrgang 1901, ermordet 29.01.41 in Hadamar, Mittelstraße 85 für Johann Müller, geb. 1890, ermordet 19.02.1941 und Josef Müller, geb. 1907, ermordet 20.05.1941 in Hadamar. Damit wurden bisher 40 Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig in Lahnstein verlegt. Demnig war zu den Verlegungen sechsmal nach Lahnstein angereist. Es wurden zwanzig Stolpersteine für Juden, einer für einen Katholiken, der den Haushalt eines Juden führte, und neunzehn Euthanasieopfer verlegt. Die Kosten der Verlegung wurden durch Spenden von Bürgern, Vereinen und Parteien getragen.

Als nächstes möchte die Kolpingfamilie St. Barbara mit Unterstützung des Archivars der Stadt Lahnstein ,Bernd Geil, einen Führer durch die Stadt Lahnstein vorbei an den verlegten Stolpersteinen herausgeben.

Volles Haus beim Oktoberfest der Kolpingfamilie St. Barbara

Vor vollem Haus konnte der 1. Vorsitzende der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara, Ferdi Müller, das diesjährige Oktoberfest eröffnen. Viele Mitglieder und Freunde der Kolpingfamilie hatten sich im Gemeindehaus St. Barbara eingefunden um gemeinsamen einen „bayrischen“ Abend zu erleben. Dazu gehörten natürlich auch entsprechende Kleidung und Essen. So wurden Haxen, Fleischkäse, Weißwürste, Brezen und natürlich Wies`n-Bier serviert. Die passende bayrische Dekoration hatte die neue Bastelgruppe unter Leitung vom Inge Doll übernommen Ein „Glücksrad“ mit entsprechenden Preisen, organisiert von Werner Lui, bot die Kolpingjugend an. Insgesamt ein schöner Abend, der den Besuchern viel Freude bereitete.

Gutes Ergebnis bei Kleidersammlung

Ein tolles „Erlebnis mit Ergebnis“ war die Herbst-Kleidersammlung des Jahres 2015 der beiden Lahnsteiner Kolpingfamilien. Am Sammlungstag waren bereits um die Mittagszeit alle Säcke im Stadtgebiet eingesammelt und im LKW auf dem Marktplatz verladen. Ferdi Müller, der Vorsitzende der Niederlahnsteiner Kolpingfamilie St. Barbara, dankte herzlich allen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass die Kleidersammlung wieder ein Erfolg war. Während die älteren Mitglieder meist durch das Verteilen der Zettel und Tüten ihren Beitrag leisteten, waren die Mitglieder der Kolpingjugend wieder vor allem beim Einsammeln und Verladen der Kleidersäcke aktiv. Auch den Fahrern, die ihre Hilfe und ihre Autos zur Verfügung gestellt haben, dankte Ferdi Müller und natürlich allen Spendern, die die Aktion überhaupt ermöglichen. „Diese Gemeinschaftsaktion ist auch zukünftig nur möglich, wenn sich viele Hände beteiligen und einbringen!“ betonte der Kolping-Vorsitzende.

Ein starkes Team: Die Helfer bei der Kolping-Kleidersammlung
Ein starkes Team: Die Helfer bei der Kolping-Kleidersammlung

Spendenübergabe nach Foto-Ausstellung

Die Hobby-Fotografin Magdalene Diefenbach hatte im Frühjahr dieses Jahres mit Unterstützung der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara zu einer Fotoausstellung „Die Lahn bei Lahnstein zwischen Schleuse und Rudi-Geil-Brücke“ eingeladen. In der Ausstellung hat sie ihre über mehrere Jahrzehnte gemachten Fotos einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. Die Kolpingfamilie hat gleichzeitig von ihren Frauen gespendeten Kaffee und Kuchen angeboten. Den Erlös aus dem Verkauf des Kuchens und der Bilder von 360,00 € hat sie jetzt der Feuerwehr Wache Nord, dem THW OV Lahnstein und der Kolpingfamilie St. Barbara überreicht.

Karsten Grochowiak, Stephan Heinz, Sascha Lauer und Ferdi Müller mit Magdalene Diefenbach bei der Übergabe des Spendenbetrages
Karsten Grochowiak, Stephan Heinz, Sascha Lauer und Ferdi Müller mit Magdalene Diefenbach bei der Übergabe des Spendenbetrages

Kolpingjugend am Nürburgring

Die Kolpingjugend Lahnstein St. Barbara verbrachte Anfang August ein Wochenende am Nürburgring. Am Samstagmorgen wurde das Qualifying für das VLN-Rennen von der Tribüne aus verfolgt. Entlang der Nordschleife ging es am Mittag zu verschiedenen Streckenabschnitten, um von dort das 4-Stunden-Rennen zu verfolgen. Großen Spaß bereitete es, die Boliden ganz nah vorbeirauschen zu sehen und das Dröhnen der Motoren zu spüren. Nach dem Rennen wurden auf dem naheliegenden Campingplatz die Zelte aufgebaut. Der Abend klang nach einem Abendessen vom Grill in gemütlicher Runde am Lagerfeuer aus. Bei strahlendem Sonnenschein begann der Sonntag mit einem ausgiebigen Frühstück. Im Anschluss wurden im Rahmen einer Backstageführung das alte und neue Fahrerlager, die Boxengasse und das Podium besichtigt. Zudem gab es viele Daten und Fakten rund um den Nürburgring. Gut gelaunt ging ein gelungenes Wochenende zu Ende mit dem Vorsatz im nächsten Jahr wieder einen Campingausflug zu unternehmen.