Jahresausflug

In die Abtei Marienstatt, ein Zisterzienserkloster und Wallfahrtsort in der Ortsgemeinde Streithausen im Westerwald, vier Kilometer von Hachenburg entfernt, direkt an der Nister gelegen, führte die Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara der diesjährige Jahresausflug. Nach einer eingehenden Besichtigung der Klosterkirche und einem anschließenden Spaziergang durch die Parkanlagen mit einem sehr schönen Kräutergarten, ging es weiter nach Hachenburg mit seiner schönen Altstadt. Der Gang durch die Altstadt wurde zu einer Kaffeerast genutzt. Zum Abschluss wurde dann in gemütlicher Runde in der Krambergsmühle in Winkelbach eingekehrt.

                                Bild: Die Gruppe vor der Abtei-Kirche

Pfarrfest

Auch beim diesjährigen Pfarrfest der Pfarrei Sankt Martin Lahnstein, das in diesem Jahr im Kirchort Braubach gefeiert wurde, waren Mitglieder der Kolpingfamilie St. Barbara aktiv. Schon der Gottesdienst und die anschließende Prozession durch die Gemarkung von Braubach waren gut besucht. Alle Hände voll zu tun hatten daher anschließend Peter Stockhausen, Wilfried Schrupp und Ferdi Müller im Bierstand. Auf Grund der Hitze waren hier insbesondere die alkoholfreien Getränke gefragt, während Renate May-Faust und Renate Müller am Weinstand wenig zu tun hatten. Auch Gisela Schrupp und Gaby Stockhausen hatten am Essenstand wenig zu tun, da sie erst für die zweite Schicht eingeteilt waren und die Kaffeezeit mit einem sehr reichhaltigen Kuchenbüfett bereits begonnen hatte. Leider war das vom Ortsausschuss Braubach gut vorbereitete Pfarrfest auf Grund der großen Hitze recht frühzeitig zu Ende, vielleicht war es aber auch teilweise dem fehlenden Mittagsprogramm geschuldet. Insgesamt kann man aber von einem gelungenem Pfarrfest sprechen mit der Feststellung, dass die Gemeinden St. Barbara und St. Martin Lahnstein mit der Pfarrei Heilig Geist Braubach immer mehr zusammen wachsen.

Pfarrer Armin Sturm mit Renate May-Faust und Renate Müller im Weinstand

Schöner Ausflug der Frauengruppe

Das letzte Treffen der Frauengruppe führte nach Obernhof zum Weingut Beck-Massengeil. Während ein Teil der Gruppe das Treffen zu einer Wanderung von Nassau bis Obernhof nutzten kamen andere direkt mit dem Zug bis Obernhof und machten dann nur einen kleinen Spaziergang zum Weingut. Nach gutem Mal und einigen Glas Wein ging es gemeinsam mit dem Zug zurück nach Lahnstein. Ein gelungener Ausflug fanden und teilnehmenden Damen und dankten Renate Müller für die Organisation.

Der nächste Frauennachmittag ist als „Schlenderweinprobe“ durch Oberlahnstein mit Verkostung verschiedener Weine mit Frank Lambertin am Dienstag, 11. Juli 2017 geplant. Treffen ist um 16,40 Uhr am Alten Kirchplatz Niederlahnstein, Abschluss gegen 19,00 Uhr in der Pizzeria AL Trullo in der Adolfstraße. Unkostenbetrag für Mitglieder der Frauengruppe 10,00 €. Anmeldung bis 4. Juli bei Renate Müller, Tel. 02621 921 84 34.

                                                            Eine lustige Gruppe im Weingut Beck-Massengeil

Gelungene Wanderung der Donnerstags-Wandergruppe

Die letzte Wanderung führte die Wandergruppe der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara von St. Goar über „Maria Ruh“ und Biebernheim in das Gründelbachtal. Nach der Anreise mit dem Zug und der Überquerung des Rheins mit der Fähre ging es in Serpentinen steigend zu einem Aussichtspunkt gegenüber der Loreley. Weiter führte der Weg mit herrlichen Ausblicken ins Rheintal zum Aussichtspunkt „Maria Ruh“. Nach einer Rast ging es nach Biebernheim und in Richtung „Burg Rheinfels“ zur Einkehr im Gründelbachtal weiter. Hier erreichte man nach 12 km und einer Gehzeit von 3,5 Stunden das Weingut „Philipps Mühle“ zu einer ausgiebigen Abschlussrast, bevor man wieder nach Lahnstein zurückkehrte. Eine sehr schöne Wanderung diesmal von Gaby und Peter Stockhausen ausgesucht und begleitet.  Die nächste Wanderung ist am Donnerstag, 22. Juni geplant. Von Lahnstein soll es über die Karthause nach Güls und dann weiter nach Winningen gehen. Die Schlussrast ist in Sengs Winzerstube geplant. Treffpunkt ist um 13,30 Uhr am Baareschesser.

Gelungene Seniorenfreizeit in Duderstadt

Im Kolping-Ferienparadies Pferdeberg in Duderstadt im Eichsfeld verbrachten jetzt 46 Mitglieder des Kolpingwerks Bezirk Rhein-Lahn eine sechstätige Seniorenfreizeit. Von dort wurden verschiedene Ausflüge unternommen. Auch interessante Führungen standen in Duderstadt, in der Heinz-Sielmann-Stiftung, der Wilhelm-Busch-Mühle und dem Europäischem Brotmuseum in Ebergötzen.auf dem Programm. Natürlich war auch Gelegenheit zum Stadtbummel oder zu Wanderungen. Morgens wurde mit einer seniorengerechten Morgengymnastik und einem Morgenlob begonnen. Die Abende wurden in geselliger Runde gemeinsam verbracht. Besonderes Gefallen fand der Abschlussabend, der gemeinsam mit einer Kolpinggruppe aus Goslar mit eigenen Beiträgen gestaltet wurde. Diesen Abend nutzten die Mitglieder der Kolpingsfamilien Lahnstein St. Barbara, St. Martin und Heilig Geist Braubach um Renate und Ferdi Müller, die die Gruppe begleiteten, für die gelungene Organisation und Betreuung zu danken. Im August soll ein Nachtreffen stattfinden, damit bei einem Rückblick die aufgenommenen Fotos gezeigt werden können. Dann soll auch die Fahrt 2018 vorgestellt werden, die wieder April nächsten Jahres geplant ist.

Die Kolpinger vor dem Ferienparadies mit Blick auf Duderstadt.

Julia Klöckner bei der Kolpingfamilie

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kolping im Gespräche“ war Julia Klöckner Gast bei der Kolpingfamilie Lahnstein St. Martin. Zu dem Thema „Werte oder Wanderdüne – Was politische Entscheidungen leitet“ waren rund 150 Lahnsteiner Bürger in das Pfarrzentrum St. Martin gekommen um den Ausführungen der Referentin zu folgen. Anschließend bestand Gelegenheit zum Austausch. Auch konnten Fragen gestellt werden. Die Moderation hatte Thomas J. Scheid übernommen.

Auch Mitglieder unserer Kolpingfamilie und der Kolpingfamilien im Bezirk Rhein-Lahn nahmen an der Veranstaltung teil.

Frühjahrs-Kleidersammlung der Lahnsteiner Kolpingfamilien St. Barbara und St. Martin

Rund 50 Mitglieder von sieben bis 81 Jahren waren einen ganzen Vormittag auf den Beinen, um die traditionelle Kleider-Straßensammlung der beiden Lahnsteiner Kolpingsfamilien St. Barbara und St. Martin Martin durchzuführen. Die Dachdeckerfirmen Heimbach und Lauer hatten ehrenamtlich Sammelfahrzeuge zur Verfügung gestellt. Gesammelt wurde in allen Lahnsteiner Stadtteilen, die Spendenbereitschaft der Lahnsteiner Bevölkerung war ungebrochen groß. So mancher hatte rechtzeitig zum Frühjahrsbeginn seine Winterbekleidung aussortiert. Acht Tonnen Sammelware kamen zusammen und wurden in ein Sammelfahrzeug der Kolping-Recycling GmbH verladen. Ferdi Müller und Axel Laumann, die Vorsitzenden der beiden Kolpingsfamilien, dankten den Spendern und allen Sammlerinnen und Sammlern. Obwohl dunkle Wolken am Himmel waren, regnete es nicht, die Regenwolken wurden vom Wind weggeblasen. Das war gut so. Die große Sozialaktion schweißt zusammen: Die Generationen in unserer Kolpingsfamilie und die Gemeinschaften im Geiste Adolph Kolpings links und rechts der Lahn. Die Erlöse kommen der Arbeit der Kolpingsfamilien zugute und dienen auch dazu die Abgaben an die Internationale Kolping-Stiftung für die Kolpingfamilien ohne Beitragserhöhungen zu schultern.. Die Sammelware war wieder in einem sehr guten Zustand, die Bekleidung ist bestimmt für die Katastrophenhilfe, kommt in sehr gutem Zustand in Second-Hand-Läden und wird nach Afrika und Osteuropa verschifft.

Lahnstein (be)kocht

Am Samstag, dem 06.05.2017, ab 18:00 Uhr findet zum zweiten Mal „Lahnstein (be)kocht“ statt.

Worum geht es?

Das Ziel ist es, mit drei Gängen, in drei Küchen, an einem Abend, Leben in Lahnsteins Küchen zu bringen. Füreinander kochen, Rezepte austauschen und neue Kontakte knüpfen, das ist die Idee dahinter.

Wie funktioniert es?

Gekocht wird in Teams zu jeweils zwei Personen. Jedes Team bekommt einen Gang zugelost (Vor-, Haupt- oder Nachspeise), der in der eigenen Küche gekocht wird. Zum Essen dieses Gangs kommen zwei andere Teams zu Gast, so dass immer sechs Teilnehmer miteinander essen. Beim nächsten Gang geht es zu anderen Gastgebern. Dort treffen drei neue Teams aufeinander. So isst jedes Team nur einen Gang mit denselben Teams zusammen. Insgesamt lernt man zwölf neue Leute kennen. Jedes Team bekommt eine persönliche Koch-Route, die zu jedem Gang eine Adresse angibt, an der gekocht wird.

Zu kompliziert?

Hier noch einmal die Erklärung anhand eines Beispiels: Nehmen wir an, zwei Personen haben sich als Team angemeldet. Dem Beispielteam wird ein Gang, in unserem Fall die Hauptspeise, zugelost. In diesem Fall empfiehlt es sich, das Gericht schon so gut es geht vorzubereiten, denn zwischen den einzelnen Gängen bleibt nur wenig Zeit übrig, um noch schnell ein aufwendiges Gericht komplett zuzubereiten. Der Beispielablauf wäre also wie folgt: Die Vorspeise: Um 18.00 Uhr geht es los. In unserem Beispiel ist das Team beim ersten Gang Gast. Also wird Fahrrad, Bus oder Auto genommen und unser Musterteam macht sich auf den Weg zur Vorspeise. Dort trifft es auf zwei andere Teams. Ein Team, das die Vorspeise zubereitet hat und Gastgeber ist und ein weiteres Team, das ebenfalls zu Gast ist. Unser Musterteam achtet darauf, rechtzeitig wieder aufzubrechen, damit es pünktlich beim nächsten Gang ist, den es ja selbst zubereiten muss. Die Hauptspeise: Um 20.00 Uhr begrüßt unser Beispielteam in der eigenen Wohnung zwei andere Teams. Gemeinsam wird gegessen, dann geht es weiter. Die Nachspeise: Um 22.00 Uhr kommt unser Musterteam mit einem anderen Team bei den Gastgebern der Nachspeise zusammen. Danach findet eine After Dinner-Party in einem Lahnsteiner Lokal statt, bei der sich alle Teilnehmer wiedersehen können.

Die Anmeldung

erfolgt per E-Mail an lahnstein.bekocht@lass-es-geschehen.de Anmeldeschluss: Montag, der 01.05.2017. Jeder kann mitmachen, egal ob Einheimische oder Zugezogene, Studierende, Azubis, Berufstätige, Rentner oder Hausfrauen. Teilnehmer können sich als Zweier-Team oder alleine anmelden. Im zweiten Fall wird ein Kochpartner zugeteilt. Bitte bei der Anmeldung Namen und E-Mail-Adressen angeben (beide), damit die Kochroute zuschicken werden kann. Außerdem wird die Post-Adresse, an der gekocht wird, benötigt sowie der Name, der an der Klingel steht. Bitte auch angeben, ob alles gegessen wird oder vegetarische oder vegane Ernährung erfolgt. Das wird dann den Gastgebern mitgeteilt, damit sie sich danach richten können. Zudem sollten Unverträglichkeiten (z.B. Gluten, Nüsse, …) unbedingt angegeben werden. Natürlich werden über die angegebene E-Mail Adresse auch Fragen beantwortet.

Wegweiser zu den Stolpersteinen in Lahnstein

„Stolpersteine auf Lahnsteins Straßen, zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus, die ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden“ So stand es im gemeinsamen Aufruf von Kolpingfamilie St. Barbara und der Stadt Lahnstein, nachdem der Stadtrat im Dezember 2011 „grünes Licht“ für die Aktion gegeben hatte. Gleichzeitig war dies der Beginn für eine umfangreiche Recherchearbeit des Stadtarchivs nach jüdischen, politisch motivierten oder Euthanasieopfern. Viele Bürger, aber auch Parteien und andere Vereine, spendeten Geldbeträge. So konnten in den Jahren 2012 bis 2015 für alle ermittelten 40 Opfer, deren letzte selbstgewählte Adresse in Lahnstein war, jeweils ein „Stolperstein“ verlegt werden. Der Künstler Gunter Demnig, der weltweit die Gedenktafeln aus Messing verlegt, war persönlich bei allen Verlegeterminen anwesend. Als Abschluss der Arbeit hat die Kolpingfamilie St. Barbara unter Mitwirkung des Stadtarchivs Lahnstein und des Lahnsteiner Altertumsvereins nun eine Broschüre herausgegeben, in der alle Opfer mit Hintergrundinformationen aufgeführt sind, dieauch auf der Stolperstein-Seite des Lahnsteiner Altertumsvereins (http://stolpersteine-lahnstein.de/) nachzulesen sind.

Ferdi Müller, der damals die Anregung von Friedrich Felgenheier aufgegriffen hatte, dankte insbesondere den Spendern, aber auch der Stadtverwaltung, die die Verlegung erst ermöglicht hatte. Neben dem Stadtarchiv war das Hauptamt involviert, mussten doch sämtliche heutigen Hauseigentümer um Zustimmung gebeten werden und der städtische Bauhof letztlich die Verlegung vorbereiten und begleiten. Oberbürgermeister Peter Labonte nennt diese Stolpersteine „einen Beleg für die aktive Gestaltung einer Erinnerungskultur in unserer Stadt im Dienst des Friedens und zur Wahrung der Menschenrechte.“ Er dankte allen, die zum Gelingen dieses Projektes engagiert und ehrenamtlich beigetragen haben, insbesondere denen, die eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines Stolpersteins übernommen haben, der Kolpingfamilie für Ihr Engagement, dem Stadtarchiv Lahnstein für die teils aufwendigen Recherchen und allen Mitbürger/innen, die an einem der acht Verlegtermine anwesend waren. Mit dieser Broschüre können nun alle Interessierten gezielt die Standorte der Steine in Lahnstein aufsuchen. Die Reihenfolge erfolgt alphabetisch nach Straßen. Anhand des Stadtplans im Innenteil kann sich der Besucher auf den Weg machen.

Finanziell unterstützte die NASPA-Stiftung die Herausgabe der Informationsschrift. Das 40-seitige handliche Heft ist für eine Schutzgebühr von 2,00 Euro bei der Kolpingfamilie St. Barbara, bei der Tourist-Information, im Stadtarchiv Lahnstein, in der Buchhandlung Mentges und im Schreibwarengeschäft Staudt erhältlich.

Das Foto zeigt (obere Reihe v.l.) Stadtarchivar Bernd Geil, Ferdi Müller, Vorsitzender der Kolpingfamilie St. Barbara, Hans G. Kuhn, Vorsitzender des Lahnsteiner Altertumsvereins. Untere Reihe v. l.: Ideengeber Friedrich Felgenheier, Stefanie Schmidt von der NASPA-Stiftung und Oberbürgermeister Peter Labonte.