Silvesterfeier im Gemeindehaus

Mehr als 60 Personen nahmen an der Sylvesterfeier der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara im Gemeindehaus teil. Resi Diefenbach und Renate Müller hatten ein kalt-warmes Buffet gezaubert, das keine Wünsche offen lies. Zur Unterhaltung trugen verschiedene Teilnehmer mit Tanz, Sketchen und anderen Spielen bei. Besonders beeindruckend: Die Sylvesterfeier war generationenübergreifend und wurde von jung und alt angenommen. Die Altersspanne reichte von 20 bis 80 Jahren.

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Jahresabschlusswanderung

Mehr als 20 Mitglieder und Freunde der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara nahmen an der traditionellen Jahresabschlusswanderung teil. Vom Treffpunkt „Alter Kirchplatz“ ging es zunächst zum Krankenhaus, wo sich weitere Wanderer der Gruppe anschlossen. Von dort ging es über den Treppenaufstieg zur Burg Lahneck und weiter zum Kurzentrum. Vorbei am Tennis-Cafe begann der Abstieg auf dem Rheinsteigs nach Braubach. Entlang der Schlierbach wurde das Ziel, die Gaststätte „Rosenacker“, angesteuert. Hier wurde die Möglichkeit zum Aufwärmen und zum Verweilen in geselliger Runde abnutzt. Mit Speis und Trank gestärkt und gut gelaunt, ging es mit Laternen geschmückt zum Ausgangsort nach Niederlahnstein zurück. Jeweils am 3. Donnerstag im Monat bietet die Kolpingfamilie eine Wanderung von 2 – 3 Stunden an. Start ist immer um 14,00 Uhr am „Alten Kirchplatz“ in Niederlahnstein. Gäste sind willkommen.

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Jahresmeister der Skatgruppe

Am 13. Dezember war es wieder soweit : die Skatgruppe der Kolpingfamilie St. Barbara beging ihren Jahresabschluss, was wiederum heißt, das die Jahressieger gekürt werden und jeder der 27 angemeldeten Teilnehmer einen Preis erhielt.
Die Tageswertung nach der die Preise vergeben wurden gewann Kurt Beneke mit 1.573 Punkten vor Manfred Helfer mit 1.545 Zählern und Manfred Küsell mit 1.524 Punkten.
Zur Jahreswertung lässt sich anmerken, das an den zwölf Spielabenden 288 Teilnehmer – im Schnitt 24 – kamen, die sich aus 40 verschiedenen Personen rekrutierten. Das waren weit über 30 Teilnehmer mehr als in den letzten Jahren. Das beste Tagesergebnis erzielte Gerd von Grönheim mit 2.281 Punkten am 22.02.2013.
Aus dem lange anhaltenden Dreikampf an der Spitze des Feldes, wurde zu Beginn des 2. Halbjahres ein Zweikampf, bei dem an fast jedem Spieltag der Führende wechselte. Am Ende triumphierte Gerd von Grönheim mit 15.908 Punkten bei 12 Teilnahmen. Er ist somit Kolpingskatmeister 2013. Vizemeister wurde Gerald Heberle mit 15.175 Zählern bei ebenfalls 12 Teilnahmen. Mit 14.386 Punkten und 11 Teilnahmen landete Manfred Helfer auf dem 3. Platz, wobei anzumerken ist , das für die Jahreswertung eh nur die 10 besten Ergebnisse eines Spielers berücksichtigt werden.
Eine Überraschung gab es beim Damenmeistertitel. Helga Scheh konnte mit 9.650 Punkten bei 10 Teilnahmen zum 2. Mal den Titel erringen und somit ein weiteres Mal die große Serie von Inge Simon durchbrechen, die auch in der Jahreswertung mit 9.532 Punkten bei 11 Teilnahmen genau einen Platz dahinter lag.
Die nächsten Preisskats finden am 17. Januar und am 14. Februar 2014 jeweils um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Barbara statt.

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Fastenessen für Schulkinder in Peru

Am Erntedankfestfand das 51. Solidaritäts- und Fastenessen im Gemeindehaus statt. Wie immer gab es ein einfaches Mittagessen, bestehend aus Pellkartoffeln und Quark. Die Teilnehmer spendeten symbolisch einen Geldbetrag, der für den Anteil steht, den sie für ihr übliches Mittagessen zu Hause erspart haben. Der Reinerlös des Essens in Höhe von rund 450,00 € geht an die beiden Arnsteiner Patres Pater Hermann Wendling (Peru) und Pater Harald Adler (Philippinen) zur Verwendung bei ihren dortigen Projekten. Wenige Tage vor dem Fastenessen hatte Pater Hermann Wendling per E-Mail an den Vorsitzenden der Kolpingfamlie, Ferdi Müller, Grüße gesandt und von seiner Arbeit berichtet: „Nach anderthalb Jahren in der Pfarrei sind wir zur Ansicht gekommen, dass vor allem die Kinder und die älteren Leute Hilfe brauchen. Zu Beginn des Schuljahres im März haben wir mit Spendengeldern für etwa 400 Schulkinder in 10 ein- bis sechsklassigen Primarschulen Schulmaterial gekauft und verteilt. Seit zwei Monaten unterstützen wir einen Speisesaal für Schüler, Lehrer und ältere Leute im Dorf Paccha. Wir haben uns verpflichtet, das Mittagessen für zunächst 30 bedürftige Kinder zu bezahlen. Derzeit sind wir dabei, einen Küchenanbau zu erstellen.“ Zugleich bedankte sich Pater Wendling herzlich für die Unterstützung aus Lahnstein, die einen wichtigen Beitrag für die genannten Vorhaben bilde.

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Pfarrer Wilfried Bandel verstorben

1381752000_mDie Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara trauert um ihr Mitglied, Pfarrer i.R. Wilfried Bandel. Der beliebte Priester verstarb am Montag, dem 14. Oktober 2013, im Alter von 83 Jahren. Wilfried Bandel war von 1984 bis 1995 Pfarrer der Pfarrei St. Barbara in Lahnstein. In seiner Zeit als Pfarrer wurde das Gemeindehaus errichtet und der Kindergarten modernisiert. Bis 1999 war der Seelsorger auch als Präses der geistliche Begleiter der Kolpingfamilie. Er fehlte bei keiner Vorstandssitzung, nahm an zahlreichen Veranstaltungen teil und begleitete die Kolpinger auch bei vielen Reisen ins Ausland. Für seine Verdienste um die Kolpingfamilie wurde er zum Ehrenpräses ernannt. „Wir haben bei Pfarrer Bandel immer gespürt, dass ihm die Mitgliedschaft in der Kolpingfamilie eine Freude und keine lästige Pflicht war, die mit seinem Amt einherging. Für unsere Anliegen hatte er stets ein offenes Ohr. Wir werden stets mit großer Dankbarkeit an ihn denken!“ erklärte Ferdi Müller, der Vorsitzende der Kolpingfamilie. Die Trauerfeier findet am Montag, dem 21. Oktober, um 13.30 Uhr in der St. Barbara Kirche in Niederlahnstein statt, die Beerdigung anschließend, um 14.30 Uhr, auf dem Alten Friedhof.

Gutes Ergebnis bei Kleidersammlung

Ein tolles „Erlebnis mit Ergebnis“ war die Herbst-Kleidersammlung des Jahres 2013 der beiden Lahnsteiner Kolpingfamilien. Nachdem die Lahnsteiner Haushalte in den vergangenen Wochen mit Kleidersäcken und Handzetteln versorgt wurden, fuhren am Sammlungstag fleißige Kolping-Helfer das Stadtgebiet sowie Friedland und Friedrichsegen ab, um die am Straßenrand bereitgestellten Säcke einzusammeln. Von dort aus ging es zur Sammelstelle am Marktplatz. Hier mussten die Kleidersäcke in einen LKW verladen werden. Dank zahlreicher Helfer aus allen Altersstufen waren bereits mittags alle Straßen abgefahren und der LKW gut gefüllt. Insgesamt kamen mehr als acht Tonnen Altkleider zusammen. Diese werden einer fairen Verwertung durch die Kolping-Recycling GmbH zugeführt, die Mitglied im Dachverband FairWertung ist. Der Erlös kommt der Bildungsarbeit des Kolpingwerkes im Diözesanverbind Limburg zugute. Allen Spendern und den Dachdeckerbetrieben Heimbach und Hergenhahn für die Bereitstellung von Sammelfahrzeugen ein herzliches Dankeschön!

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Kolpingfamilie beim Kirchweihfest

1378022400_mAnlässlich der Lehner Kirmes 2013 wurde Sandra Krämer als 34. Rhein-Lahn-Nixe der Stadt Lahnstein gekürt. Als Sandra II. wird sie von nun an ein Jahr die Stadt Lahnstein bei vielen Gelegenheiten würdig vertreten. Nixe und Gefolge besuchte sonntags morgens den Gottesdienst in der Barbarakirche, und erinnerten damit daran, dass die Kirmes eigentlich auf das Kirchweihfest zurückgeht, einer Tradition, wonach seit dem Mittelalter der Kirchweihe eines christlichen Kirchengebäudes gedacht wird. Die Gemeinde zog nach dem feierlichen Hochamt mit musikalischer Begleitung des Fanfarenzuges in einer Prozession ins Weindorf, angeführt von Pfarrer Achim Sturm. Mit zahlreichen Messdienern und Gottesdienstbesuchern folgte auch die Bannerabordnung der Kolpingfamilie der Einladung ins Weindorf zum sonntäglichen Frühschoppen. Kolping-Vorsitzender Ferdi Müller nutzte die Gelegenheit, um Sandra II. im Namen des Verbandes zu gratulieren und ein schönes, erlebnisreiches Amtsjahr zu wünschen.

 

Verlegung weiterer Stolpersteine

1377932400_2Bereits an mehreren Stellen im Gebiet der Stadt Lahnstein wurden „Stolpersteine“ verlegt, mit welchen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert werden soll. Eingelassen wurden sie im Bürgersteig vor den Häusern, in denen Menschen gelebt haben, die von den Nazis ermordet oder durch Flucht oder Vertreibung zu Tode gekommen sind. Die Verlegung der Stolpersteine in Lahnstein erfolgte auf eine Initiative der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara und wird unterstützt durch die Stadt Lahnstein. Das Projekt wird durch viele Einzelspender ermöglicht.
Kürzlich kam der Künstler Gunter Demnig nach Lahnstein, um weitere Stolpersteine zu verlegen. Die ersten beiden wurden in den Gehweg vor dem Haus Johannesstraße 3 zum Gedenken an Emil und Julie Mainzer eingebracht. Das Ehepaar betrieb bis 1938 in dem Gebäude eine Metzgerei. Nachdem die Familie auf Druck der „Judenaktion“ Geschäft und Wohnung aufgeben mussten, zogen sie nach Düsseldorf um. Von Düsseldorf wurden das Ehepaar Mainzer Ende 1941 in das Arbeits- und Vernichtungslager Minsk in Weißrussland deportiert und dort zu einem unbekannten Zeitpunkt ermordet. Mit drei neu verlegten Stolpersteinen vor dem Gebäude Johannesstraße 5 wird Paul und Hans Levi sowie Max Wunsch gedacht. Die Eltern der Geschwister Levi unterhielten bis 1930 einen Laden mit Gemischtwaren und Kurzwaren in der Johannesstraße. Paul und Hans Levi wurden im Jahr 1942 nach Auschwitz deportiert und ermordet. Ihre Schwester Emmy Levi heiratete 1922 in Niederlahnstein Max Wunsch. Das Paar wohnte im Haus der Eltern Johannesstraße 5 und emigrierte 1933 nach Enschede/Holland. Max Wunsch wurde später nach Auschwitz deportiert. Als Todesdatum wird der 25. April 1943 genannt. Emmy überlebte und starb 1988 in Gravenhagn/Niederlande. Zudem wurde auf dem Salhofplatz für Anni Dorothea Richter ein Stolperstein verlegt. Sie zog im Mai 1938 von Annaberg-Buchholz nach Oberlahnstein in die Adolfstraße. Im November 1938 emigrierte sie nach Boskoop bei Den Haag/Niederlande. Trotz dieser Flucht vor den Nazis wurde sie 1943 in Holland verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo sie ermordet wurde.
1377932400_1Oberbürgermeister Peter Labonte erinnerte daran, dass es nicht darum gehe, über die Stolpersteine tatsächlich zu Stolpern. Er zitierte einen Schüler, der auf die Frage nach dem Namen des Projektes antwortete: „Nein, nein, man stolpert nicht und fällt hin, man stolpert mit dem Kopf und mit dem Herzen.“ Ziel sei es, die Namen der Opfer zurück an die Orte ihres Lebens zu bringen. Der Vorsitzende der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara, Ferdi Müller, dankte dem Oberbürgermeister und dem Stadtarchivar Bernd Geil für die Unterstützung der Aktion. Er machte deutlich, dass die Initiative nicht den Sinn habe, eine ewige Schuld der Deutschen festzustellen, sondern, das Vergessen daran zu verhindern, wozu Menschen fähig sind, wenn sie fehlgeleitet werden. Peter Auras gab der Veranstaltung mit Gitarre und einem Liedbeitrag einen würdigen Rahmen.
Bei den Spendern, die diesmal die Verlegung der Stolpersteine ermöglichten, handelt es sich um Bernd und Helga Bruchof, Fritz und Maria Felgenheier, Dr. Johannes Kuster, Dr. Joachim und Erika Laun, Wilhelm und Klara Löhr, dem Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen, dem CDU-Stadtverband und dem Schifferverein Lahnstein.

Wen kann man noch wählen?

1377106200_2Der 22. September und damit der Tag der Bundestagswahl rückt immer näher. „Wen kann man noch wählen?“ fragte daher provokativ die Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara und lud Kandidaten des Wahlkreises 200 (Koblenz/Lahnstein) zur Wahl des Bundestages ins Gemeindehaus ein. Die Gelegenheit, um sich selbst und die jeweiligen Ziele vorzustellen, nutzten Dr. Michael Fuchs, MdB (CDU), Prof. Martin Kaschny (FDP), Bettina Lau (Die Linke), Detlef Pilger (SPD) und Josef Winkler, MdB (Die Grünen). Souverän moderiert wurde die Veranstaltung von RLZ-Redaktionsleiter Michael Stoll. Themen waren die Energie- und Wirtschaftspolitik, Mindestlohn, Steuerpolitik, die sozialen Sicherungssysteme und das Gesundheitssystem. Zahlreiche Besucher nutzten die Chance, um sich ein Bild von ihren Wahlkreiskandidaten zu machen, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

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