Wen kann man noch wählen?

1377106200_2Der 22. September und damit der Tag der Bundestagswahl rückt immer näher. „Wen kann man noch wählen?“ fragte daher provokativ die Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara und lud Kandidaten des Wahlkreises 200 (Koblenz/Lahnstein) zur Wahl des Bundestages ins Gemeindehaus ein. Die Gelegenheit, um sich selbst und die jeweiligen Ziele vorzustellen, nutzten Dr. Michael Fuchs, MdB (CDU), Prof. Martin Kaschny (FDP), Bettina Lau (Die Linke), Detlef Pilger (SPD) und Josef Winkler, MdB (Die Grünen). Souverän moderiert wurde die Veranstaltung von RLZ-Redaktionsleiter Michael Stoll. Themen waren die Energie- und Wirtschaftspolitik, Mindestlohn, Steuerpolitik, die sozialen Sicherungssysteme und das Gesundheitssystem. Zahlreiche Besucher nutzten die Chance, um sich ein Bild von ihren Wahlkreiskandidaten zu machen, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

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Nordland-Reise

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Das können jetzt auch 43 Mitglieder und Freunde der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara sagen, die zu einer 16tägigen Skandinavien-Rundreise mit dem Bus unterwegs waren. Die abwechslungsreiche Reise führt über die Hauptstadt Dänemarks, die lieblichen Landschaften Südschwedens nach Stockholm. Entlang der schwedischen Ostküste nach Finnland, der Heimat der Lappen. Es folgten unvergessliche Tage nördlich des Polarkreises und entlang der nordnorwegischen Fjordlandschaft der Lafoten. Auf einem Schiff der Hurtigroute ging es weiter nach Trondheim und Oslo. Nach einer Stadtundfahrt mit Führung am nächsten Vormittag in Oslo, wurde die Reise über die Svinesundbrücke nach Göteburg fortgesetzt, wo nach der Einschiffung die erholsame Fährfahrt mit Übernachtung nach Kiel begann. Nach 7.100 gefahrenen Buskilometern kehrte am frühen Abend eine müde, aber mit vielen neuen Eindrücken versehene Reisegruppe nach Lahnstein wieder zurück. Eine Traumreise war zu Ende.

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Jahresausflug nach Bingen und Rüdesheim

50 Mitglieder und Freunde der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara führte der diesjährige Jahresausflug nach Bingen und Rüdesheim. Zunächst ging es entlang der linken Rheinseite nach Bingen. Dort bestand Gelegenheit, durch die Stadt zu bummeln und das immer noch sehenswerte Gelände der Landesgartenschau 2008 zu erkunden. Wer genug gesehen hatte, nutze die sommerlichen Temperaturen zu einem Kaffee oder einem Eis in einem der Straßencafés. Im Anschluss stand ein Besuch des Rochusberges mit der bekannten St.-Rochus-Kapelle auf dem Programm. Die Kapelle gehört zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und ist eine bekannte Wallfahrtskirche des Bistums Mainz. Der schön gelegene Sandsteinbau mit Blick auf den Rhein wird oft und gern als Hochzeitskirche genutzt. Ein kleiner Spaziergang führte zum nahegelegenen Hildegard-Forums der Kreuzschwestern. Die Ordensschwestern fühlen sich ganz der Vermittlung der Botschaften Hildegards von Bingen verpflichtet. Die Kolpinger schlenderten durch den Hildegard-Heilkräutergarten und bewunderten die ca. 80 angepflanzten Heilpflanzen und Bäume, deren Heilwirkung Hildegard in ihrem Buch „Physica“ beschreibt. Vom Rochusberg aus führte der Ausflug über die Rheinfähre nach Rüdesheim. Hier durfte natürlich der Gang durch 144m lange Drosselgasse, mit den zahlreichen in Fachwerkbauweise errichteten Weinhäusern, nicht fehlen. Abgeschlossen wurde der schöne Tag mit einem gemütlichen Beisammensein im Weingut und Gutsausschank „Eibinger Zehnthof“, bevor die Heimreise gut gelaunt und mit neuen Eindrücken angetreten wurde.

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Nachruf Wolfgang Schneiders

1370988000_rAm 12. Juni 2013 ist Wolfgang Schneiders im Alter von 71 Jahren verstorben.
Wolfgang gehörte seit 1.1.1992 unserer KF an. Im März 1996 wurde er in den Vorstand gewählt, dem er bis zum Ende angehörte.
Seit 1999 war er mit Werner Lui für den Bereich Feste/Feiern zuständig, bei größeren Veranstaltungen der KF kümmerte er sich um den Thekenbetrieb.
Seine große Leidenschaft war das Skatspielen. So gehörte er natürlich der Skatgruppe an, ab 1996 unterstützte er mit seiner Frau Herta seinen Sohn Gerald, der die Leitung der Skatgruppe von Ferdi Müller übernommen hatte.
Familie Schneiders organsierte die Skatabende, an jedem Spieltag wurden wertvolle Preise ausgespielt, am letzten Spieltag im Jahr stand der Jahresabschlussskat mit einer kleinen Feier auf dem Programm.
Zuverlässigkeit, Geselligkeit, Glaubwürdigkeit, Geradlinigkeit, das sind einige Eigenschaften, die mir spontan für Wolfgang einfallen.
Seit etwa einem Jahr wusste er von seiner tödlichen Krankheit. Er akzeptierte sie und ertrug sie mit bewundernswerter Geduld und Klarheit. Wir verlieren einen liebenswürdigen Menschen und danken ihm für sein Engagement für die Kolpingfamilie St. Barbara.
Wir werden demnächst in einer Hl. Messe nochmals in besonderer Weise seiner gedenken.

Frauengruppe besucht Eselsbacher Hof

Frauengruppe besucht Eselsbacher Hof in Koblenz-Arenberg: Thomas und Jutta Schneider haben am Rand von Arenberg einen hochmodernen Kuhstall errichtet. Während immer mehr landwirtschaftliche Betriebe schließen, investierten sie in die Zukunft: Für 1,3 Millionen Euro haben sie das Gelände am Ortsrand erschlossen, die neue Anlage im Eselbachtal gebaut und den Tierbestand von 60 auf 120 Milchkühe erweitert. Im Gegensatz zum alten Stall in der Silberstraße läuft dort vieles vollautomatisch. „Die Technik entlastet uns körperlich und zeitlich sehr“, erklärt Thomas Schneider. Trotz doppelter Viehzahl musste deshalb kein weiteres Personal eingestellt werden. Schneider führt den Familienhof in der 13. Generation. Seine Eltern packen weiterhin mit an.
Der Abschluss war dann auf der Terrasse des Lokals „Anker“ in Niederlahnstein mit Blick auf die Lahn. Natürlich war nach so einem anstrengenden Ausflug, Stärkung angesagt.

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Weinprobe mit toller Resonanz

„Musik und Wein – Die Welt lädt ein“ war das Motto einer Weinprobe, die die Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara und die AG für eine Welt im Gemeindehaus anboten. Mehr als 70 Besucher ließen sich anlocken und bekamen ein außergewöhnliches Programm geboten: Sieben Weine und ein Honigwein aus Argentinien und Chile, allesamt Bio-Weine aus der Palette der GEPA, wurden verkostet. Die GEPA ist der größte europäische Importeur fair gehandelter Lebensmittel und Handwerksprodukte aus den südlichen Ländern der Welt. Kenntnisreich stellte Dr. Rolf Weichert die unterschiedlichen Tropfen vor und machte Lust auf mehr. Zwischen den verschiedenen Proberunden bereicherte der argentinische Tenor Walter Castillo den Abend mit Gesangseinlagen. Dr. Christa Weichert erläuterte kurzweilig, welche förderliche Wirkung maßvoller Weingenuss auf die Gesundheit haben kann. Dem Traubensaft wird nicht nur eine beruhigende Wirkung zugeschrieben; neuere Studien belegen auch, dass er das Risiko für einen Herzinfarkt mindert. Dass die „Weinprobe mit Programm“ eine gelungene Veranstaltung war, zeigte sich auch daran, dass die Besucher noch lange nach dem offiziellen Ende gemütlich im Gemeindehaus verweilten. Am Ende waren nicht nur Kolping-Vorsitzender Ferdi Müller und der Vertreter der AG für eine Welt, Hans Rothenbücher, mit der Veranstaltung und der Resonanz hoch zufrieden. Auch der Eine-Welt-Laden konnte sich über zahlreiche Weinbestellungen freuen.

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Seniorenfreizeit im Eichsfeld

Eine fünftätige Seniorenfreizeit verbrachten jetzt 44 Mitglieder des Kolpingwerk Bezirk Rhein-Lahn im Kolping-Ferienparadies Pferdeberg in Duderstadt im Eichsfeld. Von dort wurden Ausflüge nach Bad Heiligenstadt und zu die Marienkapelle in Etzelsbach, die auch Papst Benedikt im September 2011 besucht hat, unternommen. Interessante Führungen standen in Duderstadt und im Grenzlandmuseum Eichsfeld auf dem Programm. Natürlich war auch Gelegenheit zum Stadtbummel oder zu Wanderungen. Die Abende wurden in geselliger Runde gemeinsam verbracht. Besonderes Gefallen fand der Abschlussabend, der von der Gruppe mit eigenen Beiträgen selbst gestaltet wurde. Diesen Abend nutzten die Mitglieder der Kolpingsfamilien Lahnstein St. Barbara, St. Martin und Heilig Geist Braubach, um Renate und Ferdi Müller, die die Gruppe begleiteten, für die gelungene Organisation und Betreuung zu danken. Im August soll ein Nachtreffen stattfinden, damit bei einem Rückblick die aufgenommenen Fotos gezeigt und Erinnerungen ausgetauscht werden können. Dann soll auch die Fahrt 2014 vorgestellt werden, die für April oder Mai geplant ist und vielleicht nach Olpe oder Herbstein führen soll.

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Wieder Kleider für guten Zweck gesammelt

Ein tolles „Erlebnis mit Ergebnis“ war die Frühjahrs-Kleidersammlung des Jahres 2013 der beiden Lahnsteiner Kolpingfamilien. Nachdem die Lahnsteiner Haushalte in den vergangenen Wochen mit Kleidersäcken und Handzetteln versorgt wurden, fuhren am Sammlungstag fleißige Kolping-Helfer das Stadtgebiet ab, um die am Straßenrand bereitgestellten Säcke einzusammeln. Von dort aus ging es zur Sammelstelle am Marktplatz. Hier mussten die Kleidersäcke in einen LKW verladen werden. Dank zahlreicher Helfer aus allen Altersstufen waren bereits mittags alle Straßen abgefahren und der LKW gut gefüllt. Die gesammelten Altkleider werden einer fairen Verwertung durch die Kolping-Recycling GmbH zugeführt. Diese ist Mitglied im Dachverband FairWertung. Dabei handelt es sich um einen bundesweiten Zusammenschluss gemeinnütziger und kirchennaher Organisationen, welcher ein transparentes und umweltverträgliches Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung zum Ziel hat. Der Erlös der Aktion dient sozialen Zwecken des Kolpingwerkes. Allen Spendern und den Dachdeckerbetrieben Lauer und Heimbach für die Bereitstellung von Sammelfahrzeugen ein herzliches Dankeschön!

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Spendenaktion mit Tradition

Zum 50. Mal lud jetzt die Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara zum Solidaritäts- und Fastenessen ins Gemeindehaus. Kolping-Vorsitzender Ferdi Müller blickte eingangs zurück auf die Ursprünge: Angefangen hat alles im März 1989, als die Kolpingfamilie auf Initiative von Franz- Josef Weisbrod zu einem Reisessen unter dem Motto „Fasten statt Almosen bei Gebet und in Gemeinschaft“ ins Gemeindehaus einlud. 113 Personen folgten damals der Einladung und spendeten 1.240 DM. Das Geld wurde zur Kinderspeisung nach Vinar del Mar (Chile) weitergeleitet. Beeindruckt von diesem Erfolg veranstaltete die Kolpingfamilie in der Folge in der Regel zweimal das Solidaritäts- und Fastenessen ins Gemeindehaus. Seit einigen Jahren werden statt Reis Pellkartoffeln und Quark serviert, was auch sehr schmackhaft ist. Dabei spenden die Teilnehmer symbolisch einen Geldbetrag, der für den Anteil steht, den sie für ihr übliches Mittagessen zu Hause ersparen. Mittlerweile haben rund 3.400 Personen an den Essen teilgenommen und fast 39.000 € gespendet. Dieses Mal konnte bei 54 Teilnehmern – nach Abzug der Unkosten – ein Spendenerlös von 681,25 € erzielt werden. Der Erlös ist jeweils zur Hälfte für die Jugendarbeit der Kolpingfamilie in Minas Gerais in Brasilien und für Verein „Sterntaler für Waisenhäuser in Burkina Faso“ bestimmt. Vor dem Essen hatten Ulrike und Wolfgang Baum über die Arbeit des Vereines in Burkina Faso berichtet.

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Großer Andrang bei Jahreshauptversammlung

Obwohl keine Wahlen und „nur“ Rechenschaftsberichte auf dem Programm standen, kamen 77 Mitglieder und Freunde der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Für 65jährige Mitgliedschaft wurde Werner Arenz, für 40jährige Josef Meffert und für 25jährige Hildegard Schweikert und Gerti Herbel geehrt. Kolping-Vorsitzender Ferdi Müller hob besonders die Verdienste von Werner Arenz hervor, der von 1979 bis 1991 der Kolpingfamilie vorstand. Er freute sich, den geehrten neben einem Präsent auch eine Urkunde überreichen zu können, mit welcher der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes, MdB Thomas Dörflinger, Dank und Anerkennung aussprach. Ferdi Müller blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück und ließ im Rahmen einer Diashow noch einmal die wichtigsten Geschehnisse Revue passieren. Insbesondere die von der Kolpingfamilie angeregte Verlegung der „Stolpersteine“ in Lahnstein habe viel Zuspruch und Anerkennung hervorgerufen. Anschließend gaben die jeweiligen Gruppenleiter einen Rückblick auf die Aktivitäten ihrer Gruppen. Für die Kolpingjugend berichtete Jenny Hörl über die Treffen und Veranstaltungen des Jugendstammtisches, der Kindergruppe und der Tanzgruppe. Für die Skatgruppe konnte Gerald Schneiders, für die Frauengruppe Renate Müller und für die Senioren Männer 60plus Ernst Wolf positives berichten. Kassiererin Marion Nitzling verwies auf einen erfreulichen Kassenbestand. Pfarrer Armin Sturm, der zuvor mit den Kolpingern eine Hl. Messe in der Krypta gefeiert hatte, bedankte sich im Namen der Pfarrei für das vielfältige soziale Engagement des Verbandes. Auch im neuen Geschäftsjahr hat die Kolpingfamilie viel vor: Bereits am 14. April brechen die Senioren für fünf Tage nach Duderstadt auf. Am 20. April steht die Frühjahrs-Kleidersammlung auf dem Programm. Im Juni führt der Jahresausflug auf den Bingener Rochusberg mit Abschluss in Rüdesheim. Vom 12. bis 27. Juli ist eine große Nordland-Fahrt von Dänemark über Schweden bis nach Norwegen geplant. Die große Podiumsdiskussion mit den Wahlkreiskandidaten des Wahlkreises Koblenz / Lahnstein für die Bundestagswahl findet am 21. August statt.

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