Masuren-Reise

Eine achttägige Masurenreise unternahmen jetzt 50 Mitglieder und Freunde der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara. Begonnen wurde mit dem Besuch der ehemaligen Hansestädten Stettin und Danzig bevor es in die Maseruren mit ihren Barockkirchen entlang der Bernsteinküste weiterging. Hier wurden die historischen Altstädte von Thorn und Posen mit ausgiebigen Führungen besucht. Ein Höhepunkt war der Wallfahrtsort Heiligelinde. Die Klosteranlage der Jesuiten mit der Wallfahrtskirche gilt als herrlichstes Barockbauwerk im Ermland. Eine Attraktion ist auch die Orgel von 1721 mit ihren beweglichen Figuren, die die Gruppe bei einer kleinen Orgelvorführung erlebte. Ebenso wurde die Wolfsschanze mit dem ehemaligen Hauptquartier Adolf Hitlers für den Russlandfeldzug besucht. Hier scheiterte auch an 20. Juli 1944 das Attentat auf Hitler. Abgeschlossen wurde die interessante Rundfahrt, zu der auch eine Kutschenfahrt durch die idyllische masurische Landschaft, eine Schifffahrt in Nikolaiken am Spirdingsee und eine Bootsfahrt mit dem Stakenboot in Krutyn gehörten, und mit einem festlichen Abendessen bei Kerzenlicht in einem typischen Altstadtrestaurant in Posen. Nach 3300 gefahren Kilometer kam die Gruppe wohlbehalten in Lahnstein wieder an.

Arbeit zur „Stolperstein“-Aktion in Lahnstein

Die Abiturientin Maylin Amann, Mitglieder der Kolpingjugend St. Barbara,  hat im Fach Geschichte eine Arbeit mit dem Thema: „Erinnern  und Gedenken an Verfolgte während der Zeit des Nationalsozialismus am Beispiel der „Stolperstein“-Aktion im Stadtgebiet von Lahnstein“ geschrieben. Die Arbeit hat sie nun in Gegenwart des Schulleiters des  Johannes Gymnasiums Lahnstein, Rudolf Loch, und dem Vorsitzenden der  Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara, Ferdi Müller, und dem  Stadtarchivar Bernd Geil dem Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein  übergeben.

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Kolpinger im Gespräch mit Malu Dreyer

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer stellte sich kürzlich im Pfarrzentrum am Europaplatz den Fragen des Politologen und Kolpingmitgliedes Thomas Scheid. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe „Kolping im Gespräch“ statt und war Teil des Jubiläumsprogramms der Oberlahnsteiner Kolpingfamilie St. Martin. Dreyer referierte über die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der Bürger in Rheinland-Pfalz und über die Flüchtlingsproblematik. Die Ministerpräsidentin lobte besonders die enorme Hilfsbereitschaft der Bevölkerung und deren Verständnis für die hilfesuchenden Flüchtlinge aus den Krisen- und Kriegsgebieten. Zur Veranstaltung waren neben zahlreichen interessierten Zuhörern auch der Kolping-Bezirksvorsitzende Peter Bertram und eine Reihe von Vorstandsmitgliedern der Niederlahnsteiner Kolpingfamilie St. Barbara gekommen, die im Anschluss an die Veranstaltung noch die Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch mit der Ministerpräsidentin nutzten.

Vorstandsmitglieder der Kolpingfamilie St. Barbara mit dem Kolping-Bezirksvorsitzenden Peter Bertram und Ministerpräsidentin Malu Dreyer
Vorstandsmitglieder der Kolpingfamilie St. Barbara mit dem Kolping-Bezirksvorsitzenden Peter Bertram und Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Halbtagesausflug Frankfurter Flughafen/Hochheim

A380 auf dem Frankfurter Flughafen
A380 auf dem Frankfurter Flughafen

Liebe Kolpingmitglieder,

unser diesjähriger Jahresausflug am Samstag, 25. Juli führt uns nach Frankfurt und Hochheim.

Geplanter Ablauf:
13.00  Uhr:  Abfahrt mit dem Bus (Fa. Menges) ab Marktplatz Niederlahnstein
14.30  Uhr:  Ankunft auf dem Flughafen Frankfurt
-15.45 Uhr:  Aufenthalt auf der neuen Besucherterrasse
16.00  Uhr:  Besichtigungstour mit dem Fraport-Bus auf dem
-16.45 Uhr:  Flughafengelände
17.00 Uhr:   Weiterfahrt nach Hochheim/Main. Der Vorsitzende der KF Hochheim, Heinz Schlosser, wird uns empfangen und uns mit einem kleinen Spaziergang durch die historische Altstadt führen.
Einkehr im Weingut Thomas Preis (Straußwirtschaft)
20.00 Uhr:  Rückfahrt nach Lahnstein
Die Flughafengesellschaft empfiehlt die Mitnahme eines Personalausweises, eines Reisepasses oder eines Führerscheins.
Anmeldung: Eine verbindliche Anmeldung ist ab sofort möglich bei Werner Lui, Tel. 6968399.
Kosten:
Der Aufenthalt auf der Besucherterrasse und die Fahrt mit dem Bus auf dem Flughafengelände sind kostenpflichtig, hinzu kommt die Busfahrt nach Frankfurt und zurück. Die KF wird aus der Vereins-kasse einen Zuschuss gewähren, so dass pro Person zu zahlen sind:
Mitglieder: 15 €; Nichtmitglieder: 20 €; Kinder und Jugendliche: 10 €.
Den entsprechenden Betrag bitte bei Anmeldung auf das Konto der Kolpingfamilie St. Barbara zahlen:
Konto-Nr. 204 084 106, BLZ: 57092800, Volksbank Rhein-Lahn

Einige Details zum Frankfurter Flughafen
Der Frankfurter Flughafen ist der größte deutsche Flughafen mit 60 Millionen Passagieren im Jahr (2014), in Europa ist er der drittgrößte nach London und Paris.
Im Bereich des Flughafens sind 80.500 Personen beschäftigt (in 500 Firmen), damit ist der Flughafen der größte lokale Arbeitgeber in Deutschland.
An einem Tag finden ca 1.200 (!) Flugbewegungen statt.
Eine beliebte Hauptattraktion des Flughafens ist die Besucherterrasse am Terminal 2. Sie wurde im April neu eröffnet und ist nun kostenpflichtig.
Nach dem Besuch auf der Terrasse geht es mit einem Fraport-Bus direkt aufs Vorfeld, wo die Atmosphäre eines Weltflughafens mit Starts und Landungen hautnah erlebt werden kann (45 Minuten).

Die Stadt Hochheim hat 16.500 Einwohner. Obwohl am Main gelegen, zählt sie als Weinbaugemeinde zum Rheingau und gehört dort zu den großen Weinbaugemeinden.
Wir werden bei einem kurzen Stadtrundgang die historische Altstadt mit vielen sanierten Fachwerkhäusern, verwinkelten Gassen, Weinlokalen und Straußwirtschaften kennenlernen.

Gelungene Seniorenfreizeit in der Eifel

Eine fünftägige Seniorenfreizeit verbrachten jetzt 45 Mitglieder der Kolpingfamilien Lahnstein St. Barbara und Braubach Heilig Geist in der Familienferienstätte „Haus St. Ludger“ in Dahlem-Baasem in der Eifel. Während die Vormittag dem Morgenlob und der Morgengymnastik sowie kleineren Wanderungen vorbehalten waren, wurden an den Nachmittagen verschiedene Ausflüge unternommen. Zunächst ging es in das historische Eifelstädtchen Bad Münstereifel. Nach einer Führung wurde ausgiebig ein Einkaufbummel durch die dortigen City-Outlet-Geschäfte gemacht. Nächstes Ziel war das Freilichtmuseum in Kommern bevor es am nächsten Tag nach Monschau, dem als Eifelschatz bekannten Städtchen im Tal der Rur ging. Die Abende wurden in geselliger Runde gemeinsam verbracht. Besonderes Gefallen fand der Abschlussabend, der von der Gruppe mit eigenen Sketchen und Liedvorträgen gestaltet wurde. Zum Abschluss dankten die Senioren den Organisatoren Renate und Ferdi Müller für die gute Planung und Betreuung. Im August ist ein Nachtreffen geplant, damit bei einem Rückblick aufgenommene Fotos gezeigt und Erinnerungen ausgetauscht werden können. Dann soll auch die Fahrt 2016 vorgestellt werden, die für April oder Mai geplant ist und in das Kolping-Feriendorf Herbstein führen soll.

Kleidersammlung für die Familienarbeit des Kolpingwerkes

Recht erfolgreich war die Frühjahrs Kleidersammlung, die die beiden Lahnsteiner Kolpingfamilie St. Barbara und St. Martin zu Gunsten der Familienarbeit des Kolpingwerkes durchgeführt haben. Rund 100 Mitglieder und Freunde haben sich als Helfer beteiligt und rund 11 t Kleider gesammelt. Zunächst wurden Handzettel und Sammeltüten in allen Lahnsteiner Haushalten verteilt und dann wurden alle Straßen abgefahren und die gefüllten Sammelsäcke eingesammelt. Axel Laumann und Ferdi Müller, die Vorsitzenden der beiden Kolpingsfamilien bedankten sich bei den Helfern. Sabrina Doll freute sich für die Kolpingjugend, dass der Anteil der Helfer aus der Kolpingjugend besonders groß gewesen sei. Dank gilt auch den Lahnsteiner Dachdeckerbetrieben Heimbach und Lauer, sowie Wolfgang Kress und Rudi Berghäuser, die entsprechende Sammelfahrzeuge zur Verfügung stellten.

 

Verlegung weiterer „Stolpersteine“ für NS-Euthanasieopfer in Lahnstein

Der Künstler Gunter Demnig war zum vierten Mal in Lahnstein um Gedenksteine für Lahnsteiner Opfer des Nationalsozialismus  zu verlegen. Bisher wurden in den vergangenen drei Jahren 27 Stolpersteine in Lahnstein verlegt. Kleine, im Pflaster eingelassene Gedenktafeln, sollen an die Menschen erinnern, denen großes Unrecht getan wurde.
Begonnen wurde vor dem Martinsschloss in Lahnstein mit einer Gedenkfeier.
Der Vorsitzenden der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara, Ferdi Müller, sagte in seiner Begrüßung, dass es nicht darum gehe, eine ewige Schuld der Deutschen festzustellen, sondern einzig darum, das Vergessen an das Unrecht, das unsere Vorfahren begangen haben, zu verhindern. Eine Wiederholung darf es nie wieder geben, dafür sind wir alle verantwortlich. Die Beigeordnete Beatrice Schnapke-Schmidt dankte in ihrem Grußwort der Kolpingfamilie für die Initiative und die Beharrlichkeit  bei dem Ziel, allen Opfern vor ihrer letzten freiwillig gewählten Wohnung,  einen eigenen Stein zu verlegen. Im Anschluss wurden folgende Steine verlegt: Schlossstraße 1, Johann Winter, geb. 1908, ermordet am 26.10.1942 in Ravensbrück, Erich Waldbach, geb. 1917, ermordet am 03.11.1944 in Hadamar; Hochstraße 56, Emma Martha Niess, geb. 1919, ermordet 16.05.1941 in Hadamar; Adolfstraße 48, Jakob Devers, geb. 1904, ermordet 01.07.1941 in Hadamar; Wilhelmstraße 67, Josef Peter Weber, geb. 1903, ermordet 30.05.1944 in Hadamar; Sebastianusstraße 1, Adam Staudt, geb. 1871, ermordet 21.04.1945 in Eichberg. An der Verlegung dieses Gedenksteines nahmen die noch in Lahnstein lebenden Enkelkinder des Ermordeten, Hans Hamm, Günther Hamm und Marianne Pitz teil. Marianne Pitz berichtete in bewegenden Worten, wie sie als zehnjähriges Kind die Nachricht vom Tode ihre Großvaters erlebt hat. Weitere Steine sollen im Herbst dieses Jahres verlegt werden.

Jahreshauptversammlung vom 20.03.2015 – Ferdi Müller bleibt Vorsitzender

Jahreshauptversammlung 2015 002Seit 24 Jahren führt Ferdi Müller als Vorsitzender die Geschicke der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara. Daran wird sich auch in den nächsten 3 Jahren nichts ändern. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung entfielen alle abgegeben 79 Stimmen auf den alten und neuen Vorsitzenden – und das im Rahmen einer geheimen Wahl. Zuvor hatte Ferdi Müller seinen Jahresbericht abgegeben und dabei deutlich gemacht, dass er das Amt gerne zur Verfügung stellen und in jüngere Hände geben wolle. Schnell wurde jedoch aus der Versammlung der Ruf nach Wiederwahl laut. Sichtlich bewegt von dem einmütigen Stimmergebnis dankte Ferdi Müller den Mitgliedern und seinem Vorstandsteam, hier insbesondere dem stellvertretenden Vorsitzenden Bernhard Kilbinger. Er betonte, dass der Erfolg und das Wachstum der Kolpingfamilie in den letzten zwei Jahrzehnten nicht das Werk eines einzelnen seien. „Jahreshauptversammlung vom 20.03.2015 – Ferdi Müller bleibt Vorsitzender“ weiterlesen

Besuch der Frauengruppe bei der Evangelischen Kirchengemeinde Oberlahnstein:

2015-03-10 Frauennachmittag 002Am 10. März 2015 besuchte die Frauengruppe der Kolpingfamilie St. Barbara Lahnstein die evangelische Kirchengemeinde Oberlahnstein. Um 15:00 Uhr traf man sich in der Kirche in der Nordallee. Jürgen Dombach, der selbst Mitglied in der Kolpingfamilie St. Barbara ist und mehr als 20 Jahre Im Kirchenvorstand der ev. Gemeinde tätig war, berichtete den Damen und zwei Herren über die Entstehung der Kirchengemeinde und ihres Gotteshauses. Während des Vortrags sorgte Frau Wienecke an der Orgel für die musikalische Umrahmung. Es würde zu weit führen, all das zu wiederholen, was hier vermittelt wurde. Jedenfalls hatte es die junge Gemeinde zu Beginn der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht leicht. Es ist bewundernswert, wie sie sich entwickelte und ihre Kirche trotz erheblicher finanzieller Schwierigkeiten im Jahre 1875 fertigstellen konnte. „Besuch der Frauengruppe bei der Evangelischen Kirchengemeinde Oberlahnstein:“ weiterlesen

Karneval bei Kolping vor 50 Jahren

1422745200_mAnlässlich der bevorstehenden Karnevalstage hat unser Mitglied Rudi Hoffmann aus Lahnstein einmal seine Fotoalpen aus den 60er Jahren durchforstet.
Dabei ist er auf ein Bild gestoßen, das vermutlich 1964 aufgenommen wurde und den damaligen Elferrat des KKC (Kolpingkarnevalsclub Niederlahnstein) zeigt.
In dem Buch von Eva Bonn „Lahnsteiner Fastnacht – Geschichte und Spuren“ kann man folgendes über den KKC nachlesen: „Prächtige Bühnenbilder waren die große Zierde ihrer Sitzungen, die im Gesellenhaus (Emserstraße) gefeiert wurden. Viele Karnevalsgrößen des NCV (- u.a. Eberhard Kautz und Ernst Rech) haben ihren Ursprung in der Kolpingfastnacht“ .
Das Bild stammt aus den Jahren 1964 und zeigt den damaligen Elferrat mit:
Willi Mawick, Heinrich Ems+, Rudi Hoffmann, Georg Nett+, Toni Bach+(Sitzungspräsident), Willi Fritz+, Walter Pelzer+, Hans-Wilhelm Bach, Eberhard Kautz, Kaplan Albert Keller. Es fehlt: Ludwig Scheh. Die Technik wird von Werner Arenz bedient. Bajaz war Ursula Mawick geb. Kadenbach+.