Kolpingwandergruppe unterwegs auf dem Lahnsteiner Krippenweg.

Wurden in den letzten Jahren stets, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen und abwechselnd in verschiedenen Kirchen in Lahnstein und Koblenz die dortigen Krippen besucht, so ließ man es in diesem Jahr einmal ruhiger angehen.
19 Wanderfreunde machten sich am 06. Januar 2026 vom Friedhof Niederlahnstein auf, um den vom Förderkreis Allerheiligenberg e.V., den Anwohnern der Straße „Zur Ruppertsklamm“ sowie der Allerheiligenberg – Siedlung liebevoll gestalteten Krippenweg zu erkunden. Durch die Straßen „Zur Ruppertsklamm“ und „In der Grub“ führte der Weg durch die Siedlung hinauf zur Kapelle, vorbei an 28 individuell gestalteten Krippen, die in den Vorgärten von Privathäusern , in kleinen Grotten am Wegesrand und in den Rosenkranzstationen untergebracht waren. Jede war ein Unikat, detailverliebt, meist traditionell aber auch modern gestaltet.

Josef Maldener, Mitglied des Förderkreises Allerheiligenberg und Mitinitiator des Krippenweges und auch Mitglied der Kolpingwandergruppe hatte die Führung übernommen. Kompetent wusste er zu jeder einzelnen Krippe etwas zu berichten. Gegen 15:45 Uhr erreichte man das Ziel, die Allerheiligenbergkapelle mit ihrer großen Krippe, zu der Maldener auch noch einiges zu erzählen wusste.

Kunstvoll aufgebaut mit viel Liebe zum Detail erzählt sie die traditionelle Weihnachtsgeschichte und lud die Wanderer zum Verweilen ein. Und hier gab es eine besondere Überraschung. Ferdi Müller, Ehrenvorsitzender der Kolpingfamilie und seine Frau Renate erwarteten die Gruppe mit geistigen Getränken, die zum Aufwärmen auch gerne angenommen wurden. Mit einem Gebet und einem Choral endete die erste Etappe und man machte sich auf den Rückweg zum „Apfelbaum am Hallenbad“, wo in geselliger Runde der Wandertag ausklang.

Am Ziel. Die Wandergruppe am Eingang zur Allerheiligenbergkapelle