Viele Altkleider gesammelt

Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein hatten die Helfer der beiden Lahnsteiner Kolpingfamilien St. Barbara und St. Martin am vergangenen Samstag allerhand zu tun: Die Frühjahrs-Kleidersammlung war wieder zu bewältigen und die im ganzen Stadtgebiet bereitgestellten Kleidersäcke mussten eingesammelt und zum Marktplatz gebracht werden. Mit vereinten Kräften und den kleinen LKWs, die die heimischen Dachdeckerunternehmen Heimbach und Lauer zur Verfügung gestellt hatten, war die Arbeit aber bis mittags erledigt. Rund 40 Mitglieder von jung bis alt waren am Sammeltag aktiv im Einsatz. Im Vorfeld hatten ebenso viele Kolpinger beim Austeilen der Sammelsäcke in den Haushalten mitgeholfen. Die Kleidersammlung bleibt eine logistische Meisterleistung. „In diesem Jahr haben wir ein außergewöhnlich gutes Ergebnis erzielt!“; freut sich Ferdi Müller der Vorsitzende der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara. „Wir danken allen, die Sammelware gespendet haben.“ Im Herbst 2018 gibt es die nächste Kolping-Kleidersammlung. Wer in der Zwischenzeit viele Altkleider angesammelt hat und nicht so lange warten möchte, kann gerne auch vor der Pfarrkirche Heilig-Geist in Braubach den Kolping-Sammelcontainer nutzen.

Ein starkes Team: Die Helfer bei der Kolping-Kleidersammlung.

Ferdi Müller bleibt Vorsitzender

Nach der von Präses Pfarrer Armin Sturm in der Krypta der Barbarakirche zelebrierten Hl. Messe, im Gedenken an die lebenden und verstorbenen Mitglieder der Kolpingfamilie, fand die diesjährige Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus statt.

Seit 27 Jahren führt Ferdi Müller als Vorsitzender die Geschicke der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara. Daran wird sich auch in den nächsten 3 Jahren nichts ändern. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung entfielen bei der Wahl des 1. Vorsitzenden alle abgegeben 69 Stimmen auf den alten und neuen Vorsitzenden – und das im Rahmen einer geheimen Wahl. Zuvor hatte Ferdi Müller seinen Jahresbericht abgegeben und dabei deutlich gemacht, dass er das Amt gerne zur Verfügung stellen und in jüngere Hände geben wolle. Schnell wurde jedoch aus der Versammlung der Ruf nach Wiederwahl laut. Sichtlich bewegt von dem einmütigen Stimmergebnis dankte Ferdi Müller den Mitgliedern und seinem Vorstandsteam. Bei den weiteren Ergänzungswahlen wurden gewählt, Jürgen Dombach zum 2. Vorsitzenden und Peter Stockhausen zum Beisitzer/Organisation.

Neben den Wahlen standen zahlreiche Ehrungen auf dem Programm: Peter Stockhausen wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Trude und Dieter Frohwein, Ruth Busch, Maria Gerlach und Rudi Berghäuser konnten auf 40 Jahre Verbandszugehörigkeit zurückblicken. Für 25jährige Treue wurden Margot Benkert, Claudia Hümmerich, Heinrich Kessler, Hermann Nitzling, Pfarrer Jochen Scherzer und Peter und Madeleine Sterczyk ausgezeichnet. Alle erhielten eine Urkunde und eine Nadel des Kolpingwerkes Deutschland sowie ein Präsent der Kolpingfamilie.

In seinem weiteren Rechenschaftsbericht hatte der alte und neue Vorsitzender vorgetragen, dass mit 207 Mitgliedern der Mitgliederbestand in den letzten Jahren konstant geblieben ist. Rund 200 Veranstaltungen wurden von der Kolpingfamilie im vergangenen Jahr angeboten, die meist gut besucht waren. In diesem Jahr wird man sich im April an der Seniorenreise des Bezirks Rhein-Lahn ins Haus Zauberberg in Pfronten-Rehbichl beteiligen und die Frauen unternehmen im Juni eine Reise nach Thüringen und in den Harz.

Auch die Leiter der verschiedenen Gruppen gaben mit ihren Jahresberichten einen Einblick in die Aktivitäten des vergangenen Jahres: Für die Frauengruppe berichtete Renate Müller, für die Seniorengruppe Männer 60plus Ernst Wolf und für die Skatgruppe Gerald Schneiders. Von einer guten Kassenlage konnte Jürgen Dombach in Vertretung der Kassiererin Daniela Beisel berichten. Auch im vergangenen Jahr war die Kolpingfamilie wieder mit zwei Fastenessen und zwei Kleidersammlungen sozial engagiert. Auch in den nächsten Monaten haben die „die Kolpinger“ wieder viel vor: So wird unter Anderem im Mai der Jahresausflug zur Landesgartenschau nach Bad Schwalbach mit Abschluss in der Laukenmühle im Wisperal führen und im August ein Sommerfest angeboten.

Die Jubilare mit Präses Pfarrer Sturm und dem Vorsitzenden Ferdi Müller

Fasten- und Solidaritätsessen 

Am letzten Fasten- und Solidaritätsessen mit Pellkartoffeln und Quark im Gemeindehaus St. Barbara nahmen 55 Personen teil. Die Unkosten für das Essen wurden von der Kolpingfamilie getragen, sodass die Spenden von 875,00 € je zur Hälfte für die Arbeit des Arnsteiner Pater Hermann Wendling in Peru und das Kolping-Frauenhaus Cochabamba in Bolivien verwendet werden konnte.

Ein herzliches „Dankeschön“ allen Teilnehmern und Spendern.

Wandergruppe

Die letzte Wanderung führte die Wandergruppe über den Rhein-Höhen-Weg, den Lahn-Höhen-Weg und Fachbach nach Nievern. Auf Grund der schlechten Wettervorhersage nahmen wohl nur wenige Wanderer teil. Die 13 „Mutigen“ hatten jedoch viel Spaß und das Wetter war doch nicht so schlecht und bei der Abschlussrast im Bürgerhaus in Nievern hat es allen gemundet.

Die nächste Wanderung ist am 15. März 2018 zum „Köppel“ bei Montabaur.

Kolping und Karneval

Zum Karnevalistischen Treiben hatte die Kolpingfamilie eingeladen und viele kamen in die karnevalistisch geschmückte Narrhalla Gemeindehaus St. Barbara. Alberto verstand es die Narren musikalisch zu unterhalten und für Stimmung sorgten die Auftritte der „Eigengewächse“. Ausschließlich Kolpingmitglieder wie Toni Baurhenn, Hans Herber, Jürgen Dombach, Peter Stockhausen und Bernhard Kilbinger, der mit Erika Conte auftrat, konnten die Bütt betreten und karnevalistisches aus der Kolpingfamilie und aus Stadt und Land berichten. Durch das Programm führten Renate und Ferdi Müller und Ernst Wolf.

Die Gruppe „Emser-Stroße-Pänz“ hatten, wie alle Teilnehmer, viel Freude an dem karnevalistischen Nachmittag.

 

Krippenwanderung

Eine „Krippenwanderung“ nach Koblenz war die erste Wanderung, die die Wandergruppe der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara durchführte. Begonnen wurde in der Barbara-Kirche und der Johannis-Kirche. Danach ging es weiter nach Horchheim, zum Kloster Bethlehem und zur Kirche in Pfaffendorf. Abschluss war an der Krippe in der Kastor-Basilika, die mit ihren großen Krippenfiguren wirklich sehenswert ist. Unterwegs las Manfred Steiger an den einzelnen Krippen einige Abschnitte aus der Weihnachtsgeschichte „Hilfe, die Herdmanns kommen“ vor. Geschichten, die zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken anregen. Für die 9,6 km brauchten die 30 Wanderer 3,5 Stunden. Die nächste Wanderung ist am 15. Februar und soll von Lahnstein nach Fachbach führen.

Konzert „Stimmen der Welt“ in der Johanniskirche

Seit vier Jahren bringt das Musik-Projekt „Stimmen der Welt“ Sängerinnen und Sänger aus Lateinamerika nach Deutschland. Dieses Mal mit einem Konzert mit den schönsten, internationalen Liedern rund um das Weihnachtsfest, wie auch mit bekannten und weniger bekannten Arien aus Opern. Auf Einladung der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara waren zu einem Konzert in der Johanniskirche der Tenor Walter Castillo und der Bariton Nicolas Foresti zu Gast. Begleitet wurden die argentinischen Sänger an der Orgel von Simón Sanchéz. Die Kolpingfamilie eröffnete mit dem Konzert das Vereinsjahr 2018. Die beiden Sänger und der Organist wussten die zahlreichen Besucher mit den internationalen Liedern zu erfreuen. Die Konzertbesucher dankten dies mit stehendem Beifall. Die schöne Johanniskirche mit ihrer im Hintergrund zu sehenden ausdrucksstarken Krippe, bildete eine wunderbare Kulisse für das Konzert.

Nicolas Foresti und Walter Castillo singen das Lied „Ave Maria“ von Franz Schubert. Im Hintergrund die Krippe der Johanniskirche.

 

 

 

 

 

Sabrina Howe und Ferdi Müller danken den Sängern und dem Organist Simón Sanchez.

 

Jahresabschluss-Wanderung der Wandergruppe

Die Jahresabschlusswanderung führte die Wandergruppe der Kolpingfamilie St. Barbara kurz vor Weihnachten traditionsgemäß nach Braubach. Entlang der Lahn ging es bis zum „Schmitchens-Brückelchen“ und dann zum Kurzentrum und weiter zum Spießborn. Nach einer kurzen Rast und flüssigen Stärkung begann der Abstieg nach Braubach zur 2. Stärkung im Schlierbachtal. Hier hatten die Wanderfreunde Brigitte und Edgar Redwanz eine weitere Tankstelle eingerichtet. Zum Abschluss und Abendessen ging es dann in die Gaststätte Rosenacker. Während Peter Stockhausen das Wanderjahr humoristisch Revue passieren ließ, konnte Ferdi Müller mit konkreten Zahlen punkten. Seit der ersten Wanderung im Dezember 2012 nahmen 1088 Wanderfreunde, die bisher und 670 km in 180 Stunden erwanderten, an den monatlichen Wanderungen teil. Während in den ersten beiden Jahren regelmäßig 10 bis 15 Wanderer die Wanderschuhe schnürten, waren es in den letzten beiden Jahren in der Regel 20 bis 30 Wanderer. Im abgelaufenen Jahr erwanderten im Durchschnitt 20 Wanderer in 3 Std. 11,4 km. Es war zwar ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr, der allerdings dem wetterbedingten Ausfall eines Wandertages geschuldet war. Auch im Jahr 2018 wird es wieder an jedem 3. Donnerstag im Monat „Berg auf“ heißen., Begonnen wird am 18. Januar mit einer Krippenwanderung nach Koblenz.

17 Wanderer machten bei mäßigem Wanderwetter eine Rast an Spießborn, während weitere 10 Wanderfreunde erst zur Abschlussrast in die Gaststätte Rosenacker kamen.