Jahreshauptversammlung

An unserer JHV am 17.03.17 nahmen 77 Mitglieder teil. Vor der JHV wurde in einem Gottesdienst mit unserem Präses Pfarrer Armin Sturm in der Krypta den Verstorbenen des Jahres 2016/17 gedacht:Werner Arenz, Hans-Wilhelm Bach, Trudel Best, Elke Cremer, Melitta Fritz, Christa Kessler, Resi Meffert und Josef Meurer.

Neuaufgenommen in die Kolpingfamilie wurden: Elisabeth Fritz, Dieter Meyer und Mathilde Pallischeck.

Geehrt wurden: Herbert Wirges und Anton Unkelbach für 50 Jahre Mitgliedschaft, Rudolf Arenz, Rita Pelzer und Helga Scheh für 40 Jahre Mitgliedschaft, Susanne und Adolf Labonte, Anneliese und Gerhard Pell, Annelore Schaefer, Christine und Dieter Stauch, Ursula Wolf für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Aus dem Vorstand sind ausgeschieden: Werner Lui, 32 Jahre Beisitzer Organisation, Bernhard Kilbinger, 28 Jahre Schriftführer und 24 Jahre 2. Vorsitzender, Marion Nitzling, 15 Jahre Kassiererin.

Ferdi Müller dankte ihnen für die langjährige hervorragende Tätigkeit, die sie zum Wohle der Kolpingfamilie ausgeübt haben und überreichte ihnen einen Präsentkorb. Alle drei erklärten, dass sie bei Bedarf weiterhin für bestimmte Aufgaben zur Verfügung zu stehen würden.

Einstimmig in den Vorstand wurden gewählt: Daniela Beisel, Kasse, Matthias Jung, Organisation, Dr. Christian Müller, Öffentlichkeitsarbeit. Die Ämter 2. Vorsitzender und Schriftführer konnten nicht besetzt werden. Sie sollen zunächst innerhalb des Vorstandes aufgeteilt werden.

 

Die Frauengruppe beim Besuch der Heime Scheuern

Der Stiftung Scheuern in Nassau galt der Besuch der Frauengruppe der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara im März. Der evangelische Kaplan Burchardi und der Lehrer Reichard gründeten 1850 ein „Rettungshaus für verwahrloste streunende Buben“ aus dem schon bald eine Einrichtung der Inneren Mission für Menschen mit geistiger Behinderung hervorging. Zwischen 1941 und 1945 wurde sie u.a. zu einer „Zwischenanstalt“ im Rahmen der NS Euthanasie. Heute ist die Stiftung Träger vieler Angebote und Dienstleistungen der Eingliederungshilfe. Nach einer Einführung, in der insbesondere auf die Aufgaben der heutigen Zeit und die traurige Zeit der NS-Diktatur eingegangen wurde, fand eine lebhafte Aussprache statt. Anschließend wurde gemeinsam Kaffee getrunken. Renate Müller bedankte sich für die Kolpingfrauen für die freundliche Aufnahme und interessanten Erklärungen in den Heimen Scheuern.

Karnevalistischer Nachmittag

Die Frauengruppe und die Seniorengruppe Männer 60+ veranstalteten gemeinsam einen karnevalistischen Nachmittag, zu dem alle Mitglieder und Freunde in das Gemeindehaus St. Barbara eingeladen waren.
Wortbeiträge von Gertrud Gottwald, Helga Scheh, Jürgen Dombach, Peter Stockhausen, Erika
Conte und Bernhard Kilbinger sorgten für gute Stimmung in der gut besetzten Narrhalla Barbara.
Hans-Dieter Fuchs hatte die musikalische Begleitung übernommen und zahlreiche Fastnachtslieder zum Mitsingen im Repertoire.
Ein kalt-warmes Büfett rundete eine gelungene Karnevalsfeier ab.

Kolpinger treffen Bischof

Der Limburger Bischof Georg Bätzing besuchte in der vergangenen Woche zum ersten Mal offiziell
den rheinland-pfälzischen Teil seiner Diözese. Er war für einen Tag zu Gast im Bezirk Rhein-Lahn.
Bischof Bätzing traf zunächst am Morgen in Nassau ehrenamtliche Helfer der Kleiderkammer
„Martinsmantel“. Von dort aus ging es weiter zu den Franziskanern des Wallfahrtsklosters
Bornhofen. Anschließend sprach er mit Seelsorgern, Mitgliedern des Bezirkssynodalrates und den
Pfarrgemeinderatsvorsitzenden in Braubach. Der Höhepunkt des Besuchstages war das
Pontifikalamt um 18:00 Uhr in der St. Barbara-Kirche in Lahnstein. Im weiten Umkreis war kein
Parkplatz mehr zu bekommen, die St. Barbara-Kirche war besetzt bis auf den letzten Platz und
sogar in den Gängen standen zahlreiche Gottesdienstbesucher. Groß war die Neugier auf den
neuen Limburger Oberhirten, der in seiner Predigt mit Blick auf die Gliederung der Gemeinden
dazu aufrief, nicht an den altbekannten Strukturen festzuhalten und Mangelverwaltung zu
betreiben. Im Anschluss waren die Besucher zur Begegnung ins Gemeindehaus eingeladen. Die
Vorstandsmitglieder der Kolpingfamilie nutzten die Gelegenheit zum kurzen Gespräch mit dem
neuen Bischof. Kolping-Vorsitzender Ferdi Müller wünschte dem Bischof bei seinen neuen
Aufgaben eine glückliche Hand und Gottes Segen. Georg Bätzing wuchs im Kreis Altenkirchen auf.
Nach dem Studium der Theologie und der Philosophie wurde er 1987 in Trier zum Priester geweiht.
1996 wurde er als Theologe promoviert und war seit 2012 Generalvikar des Bischofs von Trier. Am
1. Juli 2016 wurde Bätzing von Papst Franziskus zum Bischof von Limburg ernannt.
Vorstandsmitglieder der Kolpingfamilie mit Bischof Bätzing und Pfarrer Sturm

Jahresabschluss der Kolpingskatgruppe 2016 – Peter Weiland heißt der Meister

Am 09. Dezember war es wieder so weit. Die Skatgruppe der Kolpingfamilie St. Barbara beging ihren Jahresabschluss. 23 Teilnehmer fanden sich ein zum Skatspiel mit anschließender Ehrung der  Jahressieger, bei der jeder angemeldete Spieler einen Preis erhält. Es ist ja schließlich Weihnachten.

Tagessieger wurde Manfred Küsell mit 1733 Punkten. Er hatte somit die freie Auswahl bei den Preisen.

Viel interessanter war aber an diesem Abend die Frage, wer in der Jahreswertung über 12 Spieltage (von Dezember 2015 bis November 2016) das Rennen gemacht hatte. Kurz vor 22 Uhr 30 wurde dann auch dieses Geheimnis gelüftet. Für das Spieljahr 2015/2016 gilt : „the winner is“ Peter Weiland mit 15.413 Punkten bei zehn Teilnahmen (gewertet werden nur die zehn besten Tages-Ergebnisse je Teilnehmer). Rang zwei belegte Manfred Küsell mit 13.998 Zählern bei ebenfalls zehn Teilnahmen vor Albert Rixen, der mit lediglich neun Teilnahmen und 13.997 Zählern Dritter wurde. Vorjahresmeister Manfred Helfer ging mit 13.248 Zählern auf Rang Fünf durchs Ziel noch hinter Joachim Bellingrath mit 13.941 Punkten.

Damenmeisterin wurde Inge Simon mit 12.571 Punkten, was dem 6. Platz der Jahreswertung entsprach.

Zur Statistik bleibt noch anzumerken, das in 2015 / 2016 insgesamt 260 Teilnehmer kamen, was im Durchschnitt 21,7 Teilnehmer je Spielabend bedeutet. Stärkster Monat war Dezember 2015 mit 28 Teilnehmern. Die wenigsten kamen im Juni und Oktober mit je 18 Teilnehmern. Insgesamt spielten 35 verschiedene Personen im Spieljahr.

Die nächsten Preisskats sind am 13. Januar 2017 und am 10. Februar 2017 um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Barbara und traditionell auch für Nichtmitglieder offen.

Neuaufnahmen und Ehrungen

Mit Dorothea Birkener, Klaus Bogumil, Agnes Kadenbach, Manuela und Frank Lambertin, Hilde Roos, Antonie Thiel und Änne Wirges konnte die Niederlahnsteiner Kolpingfamilie St. Barbara im Jahr 2016 gleich acht neue Mitglieder in ihren Reihen willkommen heißen. Der Vorsitzende Ferdi Müller begrüßte die anwesenden Neumitglieder im Rahmen des diesjährigen Kolping-Gedenktages und nahm sie feierlich in die Gemeinschaft auf. Zugleich gedachten die 65 Anwesenden den im Jahr 2016 verstorbenen Mitgliedern Werner Arenz, Trudel Best, Elke Cremer, Melitta Fritz und Josef Meurer. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Ludwig Scheh ausgezeichnet. Als Senior (so nannte man früher den Vorsitzenden) und langjähriger Kassierer war Ludwig Scheh viele Jahre lang in der Kolpingfamilie ehrenamtlich aktiv. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Bernhard Kilbinger und für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Dr. Christian Müller und Carsten Wolf ausgezeichnet. Einmal jährlich, Anfang Dezember, gedenken Kolpingfamilien überall auf der Welt ihres Gründers. Die Niederlahnsteiner Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara verband den Kolping-Gedenktag in diesem Jahr mit einem Fasten- und Solidaritätsessen. Es gab Pellkartoffeln und Quark und die Teilnehmer spendeten den Betrag, den sie gegenüber dem normalen Mittagessen ersparten. Auf diese Weise kamen 860,00 € zusammen, die zur Hälfte Pater Hermann Wendling für seine Seelsorge in der Gemeinde San Miguel Arcangel de Huaripampa in Peru zur Verfügung gestellt werden. Die andere Hälfte kommt der Flüchtlingshilfe in Lahnstein zu Gute. Die Kolpinger waren außerdem aufgerufen worden, ausgesonderte, aber noch tragfähige Schuhe mitzubringen und zu spenden. Für die bundesweite Schuh-Sammelaktion des Kolpingwerkes Deutschland „Mein Schuh tut gut“ wurden auf diese Weise 90 Paar Schuhe gestiftet.

Ferdi Müller (Mitte) mit den Jubilaren Bernhard Kilbinger, Ludwig Scheh und Dr. Christian Müller
Ferdi Müller (Mitte) mit den Jubilaren Bernhard Kilbinger, Ludwig Scheh und Dr. Christian Müller

Gute Wünsche

Adolph KolpingEin gesegnetes Weihnachtsfest
und
alles Gute für das Jahr 2017

wünscht die

Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara

allen Freunden und Mitgliedern

Ferdi Müller (1. Vorsitzender)
Bernhard Kilbinger (2. Vorsitzender)
Bastian Busch (Kolpingjugend)

Jahresabschluss der Frauengruppe

Zum Abschluss des Jahres 2016 trafen sich 40 Mitglieder der Frauengruppe der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara zu einer Rorate-Messe  in der Krypta der Barbara-Kirche, die sie gemeinsam mit Pfarrer Thomas Barth feierten. In ihr Gebet schlossen sie insbesondere zwei  im vergangenen Jahr verstorbene und zwei schwere kranke Mitglieder ein. Der sich anschließende gemütliche Teil fand in dem zuvor von Resi Diefenbach und Renate Müller festlich eingedeckten Gemeindehaus statt. Renate Müller als verantwortliche Leiterin der Gruppe ließ kurz das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Höhepunkt war sicherlich die Drei-Tagesfahrt in den Elsass mit Straßburg, Colmar und den Vogesen im Juni.

Aber  auch in der näheren Umgebung wurden monatlich einmal verschiedene Treffen und Unternehmungen angeboten. Anschließend wurde das Programm für das Jahr 2017 vorgestellt. Begonnen wird am 3. Januar mit einer Fahrt zur Landschaftskrippe in der Anbetungskirche Berg Schönstatt. Im Februar wird gemeinsam mit der der Seniorengruppe Männer 60plus ein karnevalistischer Nachmittag mit „Eigengewächsen“ angeboten.  Für März ist ein Besuch der Heime Scheuern in Nassau vorgesehen. Als Jahresausflug ist eine Fahrt an die Maare in der Eifel angeboten werden. Im September soll der Zwiebelmarkt in Boppard besucht werden und im November wurde aus Anlass des Lutherjahres ein Referent zu dem Thema „500 Jahre Reformation“ eingeladen.  2018 soll wieder eine Drei-Tages-Fahrt stattfinden. Hier entschieden sich die Frauen mehrheitlich für eine Fahrt in den Harz und nach Thüringen. So konnte auch für das kommende Jahr wieder ein interessantes Programm zusammen gestellt werden. Frauen, die sich der Frauengruppe anschließen und an den monatlichen Treffen, die meist am zweiten Dienstag stattfinden, teilnehmen wollen, sind herzlich willkommen.

smartphone-renate-12-2016-005

Jahresabschluss-Wanderung mit Rückblick

Die letzte Wanderung der Donnerstagswandergruppe der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara führte die Gruppe im abgelaufenen Jahr vom Alten Kirchplatz in Niederlahnstein entlang der Lahn zum Restplatz Spießborn und weiter nach Braubach. Unterwegs wurde natürlich eine Stärkungsrast eingelegt.  Nach 3,5 Stunden und 11, 5 gewanderten Kilometern wurde das Wanderziel die Gaststätte Rosenacker erreicht.  Hier blickte der Wanderführer Ferdi Müller auf das abgelaufene Wanderjahr zurück. 13 Wanderungen wurden durchgeführt. Für die gewanderten 144,4 km benötigte die Gruppe 41,7 Stunden. 273 Wanderer nahmen an den Wanderungen insgesamt teil. Somit  im Durchschnitt pro Wanderung 21 Teilnehmer. Die weiteste Wanderung mit 14,7 km war im Oktober die Wanderung über den Rotweinwanderweg an der Ahr von Mayschoss bis Waldpforzheim. Die kürzeste Wanderung war im Juni wetterbedingt von Güls bis Winningen.  Peter Stockhaus verstand es die einzelnen Wanderungen in Versform in Erinnerung zu bringen und hatte manchen Lacher auf seiner Seite. Meist am 3. Donnerstag im Monat trifft die Wandergruppe sich am Alten Kirchenplatz in Niederlahnstein zu einer Wanderung zwischen 10 und 12 km.

Die erste Wanderung im Jahr 2017 am 19. Januar ist traditionell eine Krippenwanderung nach Koblenz. Nach der Barbara-Kirche, der Johannis-Kirche geht es nach Horchheim und weiter zur Josefskirche, Herz-Jesu-Kirche mit Abschluss in der Liebfrauen-Kirche. Manfred Steiger wird an den einzelnen Krippen kurze Impulse geben. Abschluss ist dann in einer typischen Altstadtgaststätte in Koblenz. Treffpunkt ist um 13,30 Uhr am Alten Kirchplatz in Niederlahnstein.

Stärkungsrast am Parkplatz Spießborn
Stärkungsrast am Parkplatz Spießborn

Reise nach Rom und Montesilvano

Eine 6-tägige Reise führte 43 Mitglieder und Freunde der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara nach Rom und Montesilvano. In der 5. Partnerstadt wurde den Lahnsteinern eine besondere Ehre zuteil: Montesilvanos Bürgermeister Francesco Maragno enthüllte in Anwesenheit der Reisegruppe, zahlreicher Ratsmitglieder und Honoratioren aus Montesilvano sowie der Presse, ein neues Schild vor der Stadtverwaltung, welches an die Städtepartnerschaft mit Lahnstein erinnert. Das Schild zeigt die Partnerstädte Montesilvanos in Form eines Puzzles. Francesco Maragno übergab Christian Müller, dem Vorsitzenden des Partnerschaftskreises Lahnstein-Montesilvano und Bürgermeister Adalbert Dornbusch, die beide mit den Kolpingern nach Italien gekommen waren, ein Puzzleteil mit der Bitte, dieses Oberbürgermeister Peter Labonte zu überbringen. Zugleich begrüßte er die Gruppe besonders herzlich und wies auf die besondere Bedeutung des Augenblicks hin: Nachdem bereits wiederholt offizielle Delegationen aus beiden Städten hin- und hergereist seien, seien die Kolpinger die erste Großgruppe, die Montesilvano „privat“ besuche. Er hoffe, dass sich hieran viele Kontakte und weitere gegenseitige Besuche anschließen würden. Der Bürgermeister führte die Lahnsteiner im Anschluss durch die Stadtverwaltung und eröffnete in ihrem Beisein die Karikaturen-Ausstellung des Künstlers Marco D’Agostino, die bereits vor zwei Wochen im Foyer der Lahnsteiner Stadthalle zu sehen war. Die Lahnsteiner waren von der großen Herzlichkeit, mit der sie in Montesilvano aufgenommen wurden, begeistert. Die Gruppe „Reise nach Rom und Montesilvano“ weiterlesen