Beim Katholikentag mitgewirkt

„Einen neuen Aufbruch wagen“ lautete das Leitwort des 98. Deutschen Katholikentages in Mannheim. Die Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara brach mit einer Helfergruppe von sieben Personen nicht nur in die Quadratestadt auf, sondern packte tatkräftig an. Sie leistete so mit 2.000 anderen Helfern ihren Beitrag zum Gelingen des Treffens, zu dem mehr als 80.000 Teilnehmer kamen. Eingesetzt waren die Lahnsteiner am Toulonplatz im Zentrum „Globale Verantwortung“. Hier fanden Veranstaltungen zu den Themenbereichen Entwicklungspolitik und Umweltpolitik statt. Ziel war es, 20 Jahre nach dem Umweltgipfel von Rio de Janeiro, Bilanz ziehen und Impulse geben. Neben Vorträgen und Podien bot das Zentrum „Globale Verantwortung“ auch andere Veranstaltungsformen an. Die Lahnsteiner Helfergruppe war dementsprechend bei Podiumsdiskussionen, Konzerten, Ausstellungen und dem großen weltkirchlichen Gottesdienst mit dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick aktiv. Absperren, Einlass kontrollieren, auf- und abbauen, Menschen mit Behinderung betreuen und unzählige Fragen der zahlreichen Besucher beantworten, das alles und noch viel mehr waren die zu erledigenden Helferaufgaben, die es im meist achtstündigen Dienst zu bewältigen galt. In der Freizeit gab es dann Gelegenheit, auf eigene Faust die vielfältigen Angebote des Katholikentages zu erkunden: Und so nahmen die Kolpinger am Pop-Konzert mit den „Wise Guys“ ebenso teil, wie an der „Nacht der Lichter“ mit den Brüdern aus Taizè. Zwischendurch machten sich die Lahnsteiner auf der „Kirchenmeile“ mit ihren über 250 Ständen unter freiem Himmel in der Mannheimer Innenstadt ein Bild von der Vielfalt des kirchlichen Lebens und Engagements in Verbänden, Orden, kirchlichen Institutionen und Initiativen. Der kurzfristige „Notruf“ eines anderen Hallenleiters verhalf der Helfergruppe in ihrer Freizeit zu einer Sonderaufgabe: Es galt bei der Sicherung des Besuches von Bundeskanzlerin Angela Merkel im überfüllten Kongresszentrum mitzuhelfen. Beim Eintrag ins goldene Buch konnten die Lahnsteiner der Kanzlerin fast über die Schulter schauen. Auch beim Abschlussgottesdienst vor dem Mannheimer Schloss hatten die Kolpinger Glück: Zuständig für die Kollekte im vordersten Besucherblock waren sie trotz 20.000 Gottesdienstbesucher nahe am Geschehen. Nach fünf ereignisreichen Tagen machten sich die Lahnsteiner nach dem Gottesdienst wieder auf in Richtung Heimat. Seit dem Katholikentag in Berlin im Jahr 1990, und damit seit 22 Jahren, haben Helfergruppen der Kolpingfamilie bei insgesamt neun Katholikentagen, zwei Ökumenischen Kirchentagen und dem Weltjugendtag einen kleinen Beitrag zum Gelingen geleistet. Dr. Christian Müller, der die Fahrt für die Niederlahnsteiner Kolpingfamilie organisiert und gleitet hatte, hat nach einhellig positiven Rückmeldungen aus der Gruppe keinen Zweifel, dass der Katholikentag für alle eine tolle Erfahrung war. Er ist sicher: „Wir sind auch beim 99. Deutschen Katholikentag 2014 in Regensburg wieder dabei!“


Start am Bahnhof Koblenz. Unterkunft in einer Schule. Blick ins Lunch-Paket. Frühstück in der Turnhalle. Die Nacht der Lichter mit 3.800 Teilnehmern. Die Schulklasse der Helfergruppe. Im Ehrenhof des Schlosses. Der Einzug. Der Hauptaltar beim Abschlussgottesdienst.. ZDK-Präsident Alois Glück. Erzbischof Robert Zollitsch. Die Helfergruppe.

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