Bildungsfahrt nach Polen

Eine achttägige Bildungs- und Pilgerfahrt unternahmen jetzt 42 Mitglieder und Freunde der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara durch Südpolen. Nach der Anreise über Dresden und der Grenzüberfahrt war die 1. Rast in Wahlstatt. Hier wurde das Benediktinerkloster besichtigt. Die erste Übernachtung war in Breslau, der Hauptstatt Niederschlesiens. Am nächsten Morgen begann die Stadtbesichtigung mit dem ehemaligen Marktplatz der Altstadt, der St. Maria-Magdalenenkirche und der St. Adalbertskirche. Am Nachmittag wurde der Wallfahrtsort Trebnitz besucht. Hier in der Barockbasilika des Zisterzienserklosters mit dem Grab der hl. Hedwig feierte die Gruppe eine Hl. Messe. Am nächsten Tag ging es über Oppeln nach Annaberg, wo das Franziskanerkloster mit der Wallfahrtskirche besichtigt wurde. Am Abend erfolgte die Übernachtung in Krakau. Frühmorgens stand zunächst ein Rundgang durch die Altstadt mit der Tuchhalle und der Marienkirche mit ihrem berühmten Veit-Stoß-Altar auf dem Programm. Anschließend ging es zur gotischen Kathedrale, in welcher die polnischen Könige gekrönt wurden und zum Schloss Wawel. Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Besuch im Salzbergwerk Wieliczka. 125m unter Tage erhielt die Gruppe einen Einblick in eine geheimnisvolle Welt von Kapellen, Grotten und Seen. Am nächsten Tag ging es nach Kalwaria Zebrzydowska. Auch hier in dem Benediktinerkloster mit dem Kreuzweg mit 42 Kapellen feierte die Gruppe eine Hl. Messe, bevor es nach Wadowice zum Geburtshaus von Papst Johannes-Paul II. ging. Auf der Weiterfahrt wurden in Auschwitz und dem Nebenlager Birkenau die Gedenkstätten des ehemaligen Konzentrationslagers besucht, bevor am Abend in Tschenstochau übernachtet wurde. Am kommenden Morgen wurde auf der Anhöhe Jasna Gora das Paulinerkloster mit der Kapelle Mariae Geburt besichtigt. In der Kapelle befindet sich eine byzantinische Ikone. Dieses Gnadenbild wird als die "schwarze Madonna" von Tschenstochau verehrt. Hier konnte die Gruppe mit Pater Ernst Schmitt und Pfarrer Wilfried Bandel direkt vor dem Gnadenbild die Hl. Messe feiern. Währenddessen pilgerten Hunderte von Wallfahrern, überwiegend junge Leute, am Gnadenbild vorbei. Für viele der Teilnehmer war dies sicherlich der Höhepunkt der Reise. Am nächsten Tag ging es über Oppeln und Schweidnitz, wo die gotische Friedenskirche mit dem höchsten Kirchturm Schlesiens besucht wurde, zur letzten Übernachtung in Hirschberg im Riesengebirge. Rübezahl ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe nach dem Abendessen zu überraschen und der letzte Abend klang mit Gesang und Tanz aus. Die Heimfahrt wurde zu einer Rast in Karlsbad genutzt, bevor die Gruppe nach einer anstrengenden aber schönen Reise spät in der Nacht in Lahnstein eintraf.


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