Vortrag über Peru

Spannend und lebendig war der Vortrag der Familie Christa und Alois Lochner über ihr Reiseabenteuer Peru. 40 Mitglieder und Freunde der Kolpingfamilie ließen sich im Gemeindehaus mittels Leinwand und Beamer in das südamerikanische Land versetzen. Beeindruckend waren die Bilder vom Inka-Pfad (spanisch: Camino Inca), ein von den Inka angelegtes Wege- und Straßennetz. Herr Lochner berichtete von dem wichtigsten Teilabschnitt, der auf dem Rücken der Anden vom Süden Kolumbiens durch Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien bis ins Zentrum Chiles verlief. Zusammen mit vielen Verbindungsstraßen, Haupt- und Nebenwegen ergab sich ein Straßennetz von mehr als 30.000 Kilometern, welches das Inkareich wie ein Spinnennetz überzog. Es bildete das Nervensystem des riesigen Reiches. Eilige Nachrichten oder Anweisungen konnten per Schnellboten (Stafettenläufer) überbracht werden. Familie Lochner ist mit ihrer Reisegruppe ca. 40 km des Weges aus Richtung Aguas Calientes zur Inkastadt Machu Picchu gewandert. Der Inka-Pfad wurde erst 1942 von einer schwedischen Expedition wiederentdeckt und in den Jahren danach freigelegt. Lochners überquerten drei Pässe (Abra Warmiwañusqa 4.198 m, 3.998 m, 3.700 m). Entsprechend atemberaubend waren die Fotos von schneebedeckten Bergen, Schluchten mit tropischer Vegetation und Inka-Ruinen am Rande des Inkapfades. 2004 wurde die Zahl der Touristen, die zum Pfad aufbrechen können, auf 500 Personen/Tag begrenzt, um den Erhalt des teilweise im Original erhaltenen Weges zu gewährleisten und die Umweltprobleme, insbesondere durch Abfälle, zu minimieren.


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