Landtag besucht (Oktober 1997)

Ferdi Müller mit Margot Nienkämper
Insgesamt 40 Mitglieder der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara, St. Martin, Nievern-Fachbach-Miellen, Braubach und Nastätten besuchten jetzt den Landtag von Rheinland-Pfalz. Zunächst verfolgte die Gruppe eine Plenarsitzung. Wie meistens bei landwirtschaftlichen Themen ging es dabei zwar hart in der Sache, aber nicht ganz so ernst beim Vortrag zu. Vizepräsident Peter Schuler begrüßte die Besucher im Rahmen der Sitzung.
Anschließend erklärte die Abgeordnete Margot Nienkämper, stellv. Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Aufgabe und Funktion des Landtags. So habe der Landtag derzeit 101 Mitglieder. Seine wichtigsten Aufgaben seien die Landesgesetzgebung, die Wahl des Ministerpräsidenten und die Festlegung des Haushaltes. In 13 Fachausschüssen würden vor allem Beratung und Beschlussfassung des Landtagsplenums vorbereitet. Nienkämper betonte, wichtig sei eine kommunalpolitische Bindung der Abgeordneten, beispielsweise im Kreistag. So würde ein "abgehobenes Arbeiten im luftleeren Raum" verhindert und man würde quasi am eigenen Leib erfahren, was die Mainzer Beschlüsse für Kreise und Städte bedeuteten.
Ferdi Müller, Vorsitzender der Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara, dankte Margot Nienkämper für die Einladung. Politische Bildung in der Kolpingfamilie sei ein fester und wichtiger Bestandteil des Jahresprogramms.
Die Gruppe in Bonn
Die Gruppe in Bonn

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