JHV - Kolpingfamilie setzt auf Jugend (März 1995)

Mit einer ganzen Reihe von Zahlen unterstrich der erste Vorsitzende Ferdi Müller bei der Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie St. Barbara die Aufwärtsentwicklung im abgelaufenen Jahr: 23 neue Mitglieder, darunter sechs Jugendliche, fanden den Weg zur KF, insgesamt beträgt die Mitgliederzahl 153. Erstmals seit Jahren gibt es wieder eine Jugendgruppe, die von Clemens Weißenberger betreut wird. 16 Jugendliche gehören ihr an.

Da das Kolpingwerk zu Beginn des Jahres eine neue Satzung herausgebracht hat, fanden in diesem Jahr keine Wahlen zum Vorstand statt, neu im Vorstand werden aber in Zukunft die Vertreter der Jugend- und Skatgruppe sein. Präses Pfarrer Bandel lobte das Engagement der Kolpingfamilie in der Pfarrei und im sozialen Bereich. Da auch die Geselligkeit hoch im Kurs stehe, könne man sich in der Kolpingfamilie sehr wohl fühlen. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst werde er der Kolpingfamilie sehr verbunden sein.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen zwei Ehrungen: Johann Knopp und Josef Scheer sind 1925 in die Kolpingfamilie St. Barbara eingetreten, gehören ihr also ein Menschenleben lang an. Für 70jährige Treue erhielten die Jubilare die Ehrenurkunde des Kolping­werkes und einen Präsentkorb der örtlichen Kolpingfamilie. In einer kurzen Ansprache berichtete Josef Scheer über einige Stationen seiner langen Zugehörigkeit zur Kolpingfamilie und über das Gesellenhaus, das bis 1967 Treffpunkt der KF war. Für 40jährige Mitgliedschaft wurde Günter Kahl geehrt. Mit einer Vorschau auf Programmpunkte des Jahres 1995 und dem Hinweis auf das 120jährige Bestehen der Kolpingfamilie St. Barbara in 1996, das in festlichem Rahmen gefeiert werden soll, beendete Ferdi Müller die Jahreshauptversammlung.

Kolpingjugend - hier liegst du richtig
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